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Betriebe haben gut zu tun
Betriebe haben gut zu tun
06.10.2016 - 17:45 Uhr
Karlsruhe (red) - Von wegen Sommerpause: Die mehr als 18.500 Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Karlsruhe im Kammerbezirk (Landkreise Calw, Karlsruhe, Rastatt, Enzkreis und die Städte Baden-Baden, Pforzheim, Karlsruhe) konnten im dritten Quartal 2016 noch einmal zulegen und berichten über alle Branchen hinweg von einer sehr guten Konjunktur.

Getragen von einem positiven Arbeitsmarkt ist es vor allen Dingen die Inlandsnachfrage (Investitionen im Bausektor und die Konsumnachfrage), die den Konjunktur-Indikator im Handwerk auch im sechsten Jahr in Folge auf sehr hohem Niveau verharren lässt, heißt es in einer Mitteilung der Handwerkskammer.

Das Bauhauptgewerbe (Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer, Gerüstbauer) konnte im Berichtsquartal weiter expandieren: 80 Prozent der befragten Unternehmen berichteten von einer guten Geschäftslage, 20 Prozent bewerteten das letzte Quartal neutral. Im Ausbauhandwerk (Maler- und Lackierer, Klempner, Installateur- und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Tischler, Raumausstatter, Glaser, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Stuckateure), meldeten 69,6 Prozent gute Geschäfte, 26,1 Prozent sagten, die Geschäftslage sei teils-teils, für 4,3 Prozent hätte das Sommerquartal besser laufen können.

Die gute Konjunktur spiegelt sich auch in der Betriebsauslastung und im Auftragsbestand wider: Wer einen Handwerker im Bauhaupt- oder im Ausbauhandwerk sucht, muss Geduld mitbringen. Der Auftragsbestand, den die Betriebe abzuarbeiten haben, liegt derzeit bei acht bis neun Wochen.

Eine gute Auslastung scheint derzeit gut verbreitet auch in der Kfz-Branche zu herrschen, wo die Frage nach der allgemeinen Geschäftslage einen positiven Spitzenwert von 83,4 Prozent erreichte. Und auch bei den Gesundheitshandwerken (Augenoptiker, Zahntechniker, Hörgeräteakustiker, Orthopädie-Schuhmechaniker, Orthopädietechniker) melden 72,2 Prozent eine gute Geschäftslage. Der positive Ausblick: Beide Wirtschaftszweige sind auch für das Jahresabschlussquartal 2016 sehr zuversichtlich.

Symbolfoto: dpa

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