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Nationalpark-Führungen zu zwei Themen
Das künftige Wegekonzept im Nationalpark Schwarzwald ist eines der Themen bei den Wanderungen mit der Nationalparkleitung.  Foto: Margull
15.11.2016 - 06:22 Uhr
Forbach (red) - Interessierte haben am Mittwoch, 16. und Mittwoch, 23. November, jeweils um 15.30 Uhr die Gelegenheit, sich mit dem Leiter des Nationalparks Thomas Waldenspuhl sowie Experten der Nationalparkverwaltung bei einer Wanderung zu den Modulen Wegekonzept und Waldmanagement auszutauschen. Anhand konkreter Beispiele werden die Herausforderungen beider Module veranschaulicht. Treffpunkt am 16. November ist der Parkplatz in Herrenwies und am 23. November der Parkplatz Lotharpfad.

Seit Sommer 2015 arbeitet die Nationalparkverwaltung laut Pressemitteilung intensiv an der Erstellung eines Wegekonzepts. Ziel ist eine Optimierung des bestehenden Wegenetzes, die sowohl die Einhaltung des gesetzlich vorgegebenen Schutzzwecks als auch das Erleben des Nationalparks für die unterschiedlichen Nutzergruppen ermöglicht.

Um ein attraktives und benutzerfreundliches Wegenetz zu erreichen, wurden Gespräche mit Gemeinden, Vereinen, Verbänden und Bürgern geführt. Die daraus resultierenden über 600 Anmerkungen werden aktuell in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Nationalparkverwaltung sowie des Nationalparkrats und -beirats in das Wegekonzept eingearbeitet. Ebenfalls 2015 wurde mit den Vorarbeiten zum Waldmanagement begonnen.

Als Entwicklungsnationalpark bleiben dem Nationalpark Schwarzwald 30 Jahre Zeit, um durch Waldentwicklungs- und Waldpflegemaßnahmen die Wälder in einen Zustand zu bringen, der es ermöglicht, sie in die Kernzone zu entlassen. Nach Ablauf dieser Frist soll der Mensch auf mindestens 75 Prozent der Fläche nicht mehr eingreifen. Bis dahin kann der Natur aber noch durch entsprechende Maßnahmen beschleunigend geholfen werden, sich schneller in Richtung eines naturnahen Waldes zu entwickeln.

Darüber hinaus können ursprüngliche Naturzustände wie Moore oder Missen wiederhergestellt werden. In den Managementzonen können dauerhaft - also auch nach Ablauf der 30 Jahre - noch Eingriffe zum Zwecke des Arten- und Biotopschutzes oder zur Vermeidung der Ausbreitung von Borkenkäferschäden stattfinden. Einen ersten Entwurf, an welchen Stellen die Natur unterstützt werden kann, haben Experten aus Nationalpark, Forst und Politik zusammen mit Mitgliedern des Nationalparkrats und -beirats erarbeitet. Den aktuellen Stand der beiden Module wird die Nationalparkverwaltung bei dieser Gelegenheit allen Interessierten vorstellen und anhand konkreter Beispiele im Gebiet veranschaulichen und diskutieren. Wetterfeste Kleidung, Taschenlampen und festes Schuhwerk werden empfohlen.

Zur besseren Planung bittet die Nationalparkverwaltung um Anmeldung bei Regina Drobnik per E-Mail an: regina.drobnik@nlp.bwl.de.

Die Termine: 16. November 15.30 bis 17.30, Treffpunkt Parkplatz Herrenwies; Anmeldung bis 13. November. 23. November, 15.30 bis 17.30 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Lotharpfad; Anmeldung bis 18. November.

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