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Wohnbau Gaggenau
Gaggenau (red) – Die Stadt Gaggenau und die Daimler AG wollen ihre jeweils 50-prozentigen Anteile an der Wohnbau Gaggenau GmbH verkaufen. Konkret geht es um 178 Mietwohnungen in mehreren Objekten. Mit dem ihr zustehenden Anteil am Erlös will die Stadt Investitionen für die Zukunft" finanzieren und das Geld keinesfalls für laufende Ausgaben "verbraten". Wie viel Geld sie sich jeweils aus dem Verkauf erwarten, wollen die beiden Gesellschafter nicht veröffentlichen. Doch auf einen mindestens einstelligen Millionenbetrag darf sicher gehofft werden. Uns interessiert Ihre Meinung:

  • Ist es richtig, dass die Immobilien verkauft werden?
  • Was soll die Stadt mit dem Erlös machen?
  • Wie wird das Geld langfristig am besten investiert?
  • Wo besteht dringender Handlungsbedarf ?

    Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Sie können Ihre Meinung zu einem Punkt oder mehreren Fragen darstellen oder sich frei äußern.


  • FORUMBEITRÄGE Beitrag schreiben 

    Von Edgar Fries am Mittwoch, 17.03.2010 um 02:02 Uhr
    Wohnbau Gaggenau
    Immer wenn es um den Verkauf öffentlichen Eigentums in größerem Umfang geht, und das ist hier der Fall, sollte der Bürger, der ja der eigentliche Eigentümer ist, mittels eines Bürgerentscheids darüber befinden, ob und wenn ja, zu welchem Zweck das öffentliche Eigentum verkauft werden soll. Hierbei sind die möglichen Zwecke verbindlich darzustellen, damit der Bürger überhaupt erst eine Güterabwägung vornehmen kann. Sinnvoll wäre es auch, wenn dabei ein Mindestpreis festgeschrieben werden kann, damit öffentliches Eigentum nicht unter Wert verschleudert wird.
    Auf diesen Beitrag antworten


    Von M.Pfistner am Sonntag, 14.03.2010 um 09:00 Uhr
    Wohnbau Gaggenau
    Sinnvoll ?
    Was kann sinnvoller sein , als den Menschen der 178 Wohnungen ein Dach über dem Kopf zu bieten.Handlungsbedarf besteht doch darin,genügend BEZAHLBAREN sozialen Wohnraum zu schaffen.
    Traurig an der Sache ist nur , dass es sich bei den Mietern um überwiegend ältere Personen handelt,die jetzt mit Ungewißheit in die Zukunft sehen. Wenn sich durch den Verkauf dieser "Objekte" für die Bewohner nichts bzw.nur geringfügig etwas ändert,hätte ich persönlich damit kein Problem.Wer aber gibt die Garantie?
    Muß denn alles, was sich scheinbar nicht mehr rentiert, verkauft werden??
    Wo bleibt da das SOZIALE VERHALTEN ?
    Ich selbst habe mit meinen Eltern fast 23 Jahre in so einer Mietwohnung gelebt.

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    Von Mark am Samstag, 13.03.2010 um 07:40 Uhr
    Wohnbau Gaggenau
    Es ist richtig, die Wohnungsbaugesellschaft zu verkaufen, weil es heute keine Wohnungsnot mehr gibt. Allerdings hätte sich die Stadt im Vorfeld überlegen sollen, wofür sie das Geld ausgeben möchte. So glaubt man nicht so recht daran, dass das Geld wirklich für Zukunftsinvestitionen verwendet werden soll, sondern wieder einmal nur zum Stopfen von Geldlöchern benutzt wird.
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