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Verlag
So entsteht das BT


8.00 Uhr

Die BT-Geschäftsstellen in Baden-Baden, Bühl, Gaggenau und Rastatt öffnen. Dort können die Kunden private Kleinanzeigen für das Badische Tagblatt, das WO Wochenjournal oder das WO am Sonntag aufgeben, im BT-Shop Waren und Eintrittskarten für mehr als 10 000 Veranstaltungen in ganz Deutschland, Österreich und in der Schweiz kaufen – und natürlich alle Serviceleistungen rund um das Abonnement in Anspruch nehmen.

Zur gleichen Zeit nehmen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bereiche Aboservice und telefonische Anzeigenannahme ihre Arbeit auf. Der Aboservice kümmert sich um alle Wünsche und Probleme der Zeitungsabonnenten, während das Team der telefonischen Anzeigenannahme private Inserate entgegennimmt.



Sie sind unter gebührenfreien Rufnummern zu erreichen:

Aboservice: 0 800 600 8 500

Private Kleinanzeigen: 0 800 600 8 600

Selbstverständlich können die Dienstleistungen auch via Internet in Anspruch genommen werden.

8.30 Uhr

Die Arbeit in den Redaktionssekretariaten beginnt. Dort werden die aktuellen Ausgaben fürs Archiv aufbereitet, die Honorare für freiberufliche Autoren und Fotografen abgerechnet, die Termine der Redakteure verwaltet und die Service-Vorschauen wie Was Wo Wann oder Tipps und Termine erstellt. Auch in der Druckvorstufe beginnt die Arbeit. Dort werden vor allem die Anzeigen der gewerblichen Kunden gestaltet und gesetzt.

9.30 Uhr

Die Redaktion nimmt ihre Arbeit auf. In den vier Lokalredaktionen in Baden-Baden, Bühl, Gaggenau und Rastatt werden in kurzen Konferenzen die planbaren Themen des Tages besprochen. In der Zentralredaktion in Baden-Baden fängt zeitlich der Blattmacher an. Er ist der Leiter des News Desks. An diesem großen Tisch laufen alle Fäden der Redaktion zusammen. Dort werden die Seiten Politik, Blick ins Land, Wirtschaft, Meinung und Hintergrund, Service und natürlich die Titelseite geplant, regionale Themen vertieft und die Absprachen mit den Lokalredaktionen getroffen. Die Redakteure am News Desk arbeiten je nach ihrem Einsatzgebiet zeitversetzt. Das ist nötig, weil einige schon früh damit beginnen müssen, eigene Geschichten zu recherchieren, während andere am späten Abend noch aktuelle Meldungen ins Blatt bringen.

10.00 Uhr

In der Abteilung Seitendisposition wird der Umfang für die nächste Ausgabe ermittelt. Die Anzahl der Seiten ist zwar nicht beliebig, weil es immer ein Mindestangebot an Inhalten gibt. Doch schwankt sie je nach dem Anzeigenaufkommen und dem Platzbedarf der Redaktion. In einem sogenannten Seitenspiegel wird festgehalten, welche Ressorts und Lokalredaktionen wie viele Seiten erhalten und wo die Anzeigen platziert werden.

12.30 Uhr

Große Mittagskonferenz. Die Redakteure am News Desk kommen mit den Kollegen aus den Bereichen Sport, Kultur und den für Recherchen zuständigen Kollegen aus den Nachrichtenressorts zusammen. Zudem werden die vier Lokalredaktionen per Telefonkonferenz eingebunden. In dieser Sitzung wird besprochen, welche Themen größer aufbereitet, kommentiert oder auch näher erklärt werden. Zudem wird diskutiert, welche Themen auf der Titelseite angerissen werden sollen. Die Gewichtung der Inhalte kann sich im Laufe des Tages aber noch grundlegend ändern, falls unvorhersehbare Ereignisse auftreten. Nun werden die einzelnen Seiten von den zuständigen Redakteuren geplant, "layoutet", wie das im Zeitungsdeutsch heißt.

18.30 Uhr

Abendkonferenz. Der Blattmacher und drei weitere Redakteure treffen sich zu einer Leserrunde. Alle bis dahin fertigen Artikel auf den Seiten werden betrachtet, Überschriften, Dachzeilen und Bildunterzeilen gelesen. So sollen noch vorhandene Fehler entdeckt und beseitigt werden. Die Lokalredaktionen melden ihre ersten Seiten, die im gesamten Produkt erscheinen, beim Blattmacher ab. Danach geben sie auch ihre übrigen Seiten frei.

20.00 Uhr

Nun sind die überregionalen Seiten (auch Mantel genannt) gefüllt und werden kopiert. Diese Kopien werden für die Bezieher des BT-Mantels in Hessen und Rheinland-Pfalz umgebaut, Berichte aus der Region Mittelbaden werden durch Beiträge aus dem Rhein-Neckar-Raum ausgetauscht. Diese Seiten werden danach per Standleitung an die anderen Zeitungen verschickt. Danach übernimmt der Spätdienst der Redaktion die weitere Arbeit. Die Seiten des Badischen Tagblatts werden bis 23 Uhr aktualisiert, falls erforderlich kann dies auch bis 24 Uhr geschehen. Nach und nach werden die Seiten von der Redaktion im Operating abgemeldet. Die Kolleginnen und Kollegen dieser technischen Abteilung prüfen, ob die Seiten in Ordnung sind und versenden sie dann über eine Standleitung zur Druckerei nach Rastatt.

23.45 Uhr

Andruck. Falls keine späten Ereignisse einen verzögerten Redaktionsschluss bedingen, beginnt bei GREISERDRUCK in Rastatt nun die Produktion des Badischen Tagblatts. Dabei muss die Maschine mehrmals angehalten werden. Da es vier verschiedene Lokalteile gibt, müssen die Druckplatten für die einzelnen Teile ausgetauscht werden. Die Produktion beginnt mit der Ausgabe Bühl, dann folgen Baden-Baden, Murgtal und Rastatt.

3.00 Uhr

Die Zeitungen sind nun hergestellt. Bereits während der Produktion bringen Fahrer die ersten Zeitungsstapel an Ablagestellen, wo sie von den Zeitungsträgern in Empfang genommen werden. Sie sollen ihre Pakete bis 4.30 Uhr erhalten. Läuft alles nach Plan, ist das BT bis 6 Uhr im Briefkasten der Leser.







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