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Weniger Motorradunfälle im Land
Weniger Motorradunfälle im Land
29.11.2016 - 10:14 Uhr
Stuttgart (red) - Die Bilanz der Motorradsaison 2016 ist positiv, die Unfallzahlen sind rückläufig. Von Januar bis Oktober wurden im Land 4.766 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern registriert und damit rund vier Prozent weniger als im selben Zeitraum 2015 (4.998 Unfälle).

Insbesondere gab es einen deutlichen Rückgang bei den getöteten Motorradfahrern. "Die Entwicklung ist gut. Trotzdem ist jeder tote Biker ein Toter zu viel. Wir setzen weiter auf verstärkte Verkehrsüberwachung und gezielte Aufklärung", sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Dienstag.

75 Motorradnutzer verloren ihr Leben: Das ist im Vergleich zum Vorjahr (104) ein Rückgang von rund 30 Prozent und die geringste Zahl der vergangenen acht Jahre.

Dass die Biker in vielen Fällen zu schnell unterwegs sind, zeigt sich bei den Unfallursachen. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit stellt mit 43 Prozent die häufigste Ursache aller Motorradunfälle dar, wobei auch dort ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (46 Prozent) zu verzeichnen ist. Noch deutlicher wird die Gefahr überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit bei Unfällen mit tödlichem Ausgang. Rund drei Viertel aller tödlichen Motorradunfälle sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen.

Das zeigen auch die Ergebnisse der Verkehrsüberwachung der Polizei: Bei insgesamt über 1.500 Motorradkontrollaktionen von Januar bis Oktober 2016 wurden 5.729 Verstöße festgestellt. Etwa die Hälfte davon waren Geschwindigkeitsüberschreitungen. Viele Motorradfahrer überschätzen sich selbst. Ein Viertel aller Motorradunfälle geschah ohne Zutun anderer Verkehrsteilnehmer.

Neben Kontrollen spielt auch die gezielte Information über die Gefahren eine wichtige Rolle. Der nächste Bikertag beispielsweise findet am 21. Mai 2017 auf der Landesmesse Stuttgart statt.

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit stehen im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder unter www.polizei-bw.de zur Verfügung.

Symbolbild: dpa

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