Selbst Hunderte Spuren helfen bei Frauenmorden nicht weiter
Selbst Hunderte Spuren helfen bei Frauenmorden nicht weiter
30.11.2016 - 12:22 Uhr
Endingen/Freiburg (lsw) - Die ungeklärten Morde an zwei jungen Frauen in Endingen und Freiburg stellen die Polizei weiter vor Probleme. Im Fall der 27-Jährigen, die beim Joggen in den Weinbergen von Endingen vergewaltigt und umgebracht worden war, habe auch der Fund eines ihrer Laufschuhe die Ermittler bislang nicht weitergebracht, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Rund 900 Spuren werde inzwischen nachgegangen.

Weder am Schuh noch an Körper, Kleidung und Gegenständen des Opfers sowie in der Umgebung des Fundortes der Leiche sei bisher brauchbare DNA entdeckt worden. Wann die Untersuchungen des Landeskriminalamtes dazu abgeschlossen seien, sei offen. Der Schuh der Anfang November getöteten Frau war am vergangenen Sonntag von einem Spaziergänger entdeckt worden.

Mithilfe verwertbarer DNA könnten die Ermittler klären, ob ein oder zwei Täter für die Morde verantwortlich sind. Denn auf dem Körper einer 19-Jährigen, die Mitte Oktober am Fluss Dreisam in Freiburg missbraucht und ermordet worden war, war eindeutige DNA sichergestellt worden. Auch ihr Mörder ist noch nicht gefasst. Die Polizei vernahm inzwischen rund 1.400 Menschen und prüft rund 1.600 Hinweise, darunter die auf ein herrenloses Fahrrad in der Nähe.

Foto: dpa

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