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Plätzchen backen ohne Reste
Der Teig für Pistazienplätzchen wird auf Zucker zu langen Rollen geformt. Bleiben Pistazien übrig, lagert man sie am besten kühl, dunkel und trocken.  Foto: dpa
30.11.2016 - 13:53 Uhr
Bonn (red) - Weihnachtszeit ist Backzeit. Richtig aufbewahrt können Hobbybäcker dabei noch auf manche Zutaten aus dem vergangenen Jahr zurückgreifen, teilt die Initiative "Zu gut für die Tonne" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit. Die Initiative gibt Tipps, was zu tun ist, wenn am Ende der Weihnachtszeit noch Plätzchen, Stollen und Lebkuchen übrig sind.


Viele Backzutaten sind lange haltbar: Mehl der Typen 405 und 505 bleibe in der Regel etwa ein Jahr lang frisch. Am besten lagere es in einem fest verschlossenen Behälter, der vor Feuchtigkeit und Ungeziefer schützt. So sei es oft auch mehrere Monate nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch verwendbar. Vollkornmehl könne jedoch bereits nach einigen Monaten ranzig werden. Hiervon lieber kleinere Mengen frisch kaufen, empfiehlt die Initiative. Schokoladenkuvertüre bleibe trocken und bei Zimmertemperatur gelagert 12 Monate frisch, zumindest milchfreie Sorten. Kuvertüre aus Milchschokolade sei nur ein halbes Jahr haltbar. Hefe sollte immer frisch gekauft werden. Trockenhefe halte sich im Kühlschrank nur etwa zwei Wochen, wenn der Beutel gut verschlossen wird. Zucker könne niemals schlecht werden und hat deshalb auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Nüsse genau prüfen: Nüsse enthalten von Natur aus viel Fett und könnten ranzig werden oder verschimmeln. Verschimmelte Nüsse dürfen laut BMEL keinesfalls gegessen werden, denn die Schimmelpilze bilden Giftstoffe, die schwere Leberschäden hervorrufen können. Verdorbene Nüsse erkenne man an ihrem muffigen Geruch und ranzigen Geschmack.

Nüsse und Samen wie Pistazien dunkel, kühl und trocken lagern. Nach dem Öffnen der Verpackung die nicht verbrauchten Nüsse am besten in fest verschließbare Gefäße umfüllen. Das halte sie ein halbes Jahr frisch.

Gewürze im Ganzen haltbarer als gemahlen:

Gewürze wie Zimt, Nelken und Vanille verleihen Lebkuchen, Spekulatius und Stollen ihr besonderes Weihnachtsaroma. Grundsätzlich gelte: Ganze Gewürze bleiben rund fünf Jahre frisch, gemahlene Gewürze etwa drei Jahre. Vanilleschoten könnten während der Lagerung eine Art Raureif aus Vanillekristallen bilden. Diese seien nicht schädlich, sondern zeigten die hohe Qualität der Schoten und schmeckten sehr aromatisch. Ausgeschabte Schoten seien übrigens kein Fall für die Tonne: Mit Zucker gemischt lasse sich aus ihnen ganz einfach Vanillezucker herstellen.

Gebackenes am besten in Dosen lagern: Der klassische Weihnachtsteller sehe zwar schön aus, aber an der warmen Luft werde knuspriges Gebäck schnell weich und weiches Gebäck hart. Plätzchen hielten sich mehrere Monate in einer Keksdose aus Blech, die luftdicht schließt.

Lebkuchen, Honigkuchen und Früchtebrot schmeckten frisch am besten. Luftdicht verpackt in einer Dose könne man aber auch sie bis zu acht Wochen weich halten. Zusätzlich könne man Schalen von Orangen oder Äpfeln in die Dose geben - sie spenden extra Feuchtigkeit.

Foto: dpa

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