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Mutmaßliche Brandstifter festgenommen
Mutmaßliche Brandstifter festgenommen
19.04.2017 - 15:34 Uhr
Baden-Baden (red) - Nach mehreren Bränden in den vergangenen Tagen im Baden-Badener Stadtteil Sandweier, bei denen unter anderem ein Firmengebäude zerstört wurde, hat die Polizei nun drei Verdächtige vorläufig festgenommen. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Zwei Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren sowie ein Heranwachsender von 19 Jahren stehen im Verdacht, insgesamt sechs Gartenlauben in Sandweier angezündet zu haben. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch im Gewann "In der Hurst". Als die Feuerwehr zum Brandort kam, standen die beiden Gartenhütten demnach lichterloh in Flammen.

Rund 150.000 Euro Schaden bei Firmenbrand

Bereits am vergangenen Mittwoch war das Büro- und Lagergebäude des Kieswerks EKS Eugen Kühl in Sandweier neben der Kiesgrube völlig ausgebrannt. Die Polizei beziffert den dabei entstandenen Schaden auf rund 150.000 Euro. In allen Fällen schlossen die Ermittler Brandstiftung als Ursache nicht aus. Aufgrund dessen richtete das Polizeirevier Baden-Baden zusammen mit dem Kriminalkommissariat Raststatt das Augenmerk verstärkt auf den Bereich der bisherigen Brandorte.

Nachdem den Einsatzkräften Dienstagabend gegen 23.30 Uhr dann erneut ein Brand in Sandweier gemeldet worden war, rückten umgehend sieben Streifenfahrzeuge aus Baden-Baden, Rastatt und Bühl zur Fahndung aus. Zudem suchte ein Hubschrauber nach verdächtigen Personen.

Ermittlungen dauern an

"Gegen 0.15 Uhr gerieten schließlich zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 sowie ein Heranwachsender im Alter von 19 Jahren in den Fokus einer Streife", heißt es im Polizeibericht weiter. Die Beamten kontrollierten das Trio und entdeckten dabei Gegenstände, die eine Verbindung zu Brandstiftungen vermuten ließen. Alle drei wurden vorläufig festgenommen. Inwieweit sie in Verbindung mit den Bränden stehen, müssen die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rastatt zeigen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurden sie zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der durch die Brände verursachte Gesamtschaden kann nach Polizeiangaben noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch in die Tausende gehen.

Foto: Wagner

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