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Sicherheitsdienst fürs Bürgerbüro
Sicherheitsdienst fürs Bürgerbüro
21.04.2017 - 11:12 Uhr
Rastatt (dm) - Die Stadt Rastatt setzt ab sofort an Samstagen einen Sicherheitsdienst im Bürgerbüro ein - eine Reaktion auf eine Reihe unschöner Vorfälle dort. In den vergangenen Monaten sei es mehrfach zu Handgreiflichkeiten, Bedrohungen und Beleidigungen gegenüber Mitarbeitern gekommen, heißt es in einer Mitteilung der städtischen Pressestelle.

Teilweise wegen als zu lang empfundener Wartezeiten - in der Regel arbeiten zwei Mitarbeiter samstags im Bürgerbüro, urlaubs- oder krankheitsbedingt ist auch mal nur ein Platz besetzt -, manchmal aber auch "völlig grundlos". So wurden Mitarbeiterinnen gar schon Bürogegenstände entgegengeworfen, ein Bildschirm beispielsweise. Des Weiteren wurden Mitarbeiterinnen auch Zeugen von heftigen tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Kunden, wie es weiter heißt. Durch solche Situationen fühlten sie sich nachvollziehbar bedroht.

Regelung gilt zunächst für ein halbes Jahr

Am Angebot, das auf große Resonanz stoße, wolle man aber festhalten. Daher wird künftig - erstmals morgen, 22. April - jeweils ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts anwesend sein, um die Sicherheit des Bürgerbüro-Teams und auch der Kunden zu gewährleisten. Die neue Regelung wird zunächst für ein halbes Jahr gelten, dann ausgewertet und gegebenenfalls fortgesetzt. Der Service der Samstagsöffnung des Bürgerbüros, jeweils von 9 bis 12 Uhr, wurde im März 2010 eingeführt.

Symbolfoto: av

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