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Mehr Fahrradunfälle in Rastatt
Mehr Fahrradunfälle in Rastatt
19.06.2017 - 17:51 Uhr
Rastatt (dm) - Das Verkehrsunfallbarometer des Polizeireviers Rastatt hat im vergangenen Jahr nach oben ausgeschlagen: 1.678 Unfälle sind auf den Straßen der Barockstadt in diesem Zeitraum registriert worden, 131 mehr als im Jahr davor (Steigerung: 8,5 Prozent). Damit einher geht, dass dabei auch mehr Menschen zu Schaden kamen: 277 verunglückten, darunter einer tödlich. 234 Verkehrsteilnehmer wurden leicht und 42 schwer verletzt. Vor allem letztere Zahl fällt auf: Eine Steigerung von 61,5 Prozent. Das, so wurde jüngst im Pressegespräch erläutert, hänge auch damit zusammen, dass es 2016 mehr Fahrradunfälle gab als im Vorjahr.

Es sind nicht unbedingt generelle Entwicklungen, die sich hier abzeichnen, sondern Zustände, die auch durch sprunghafte Faktoren wie das Wetter beeinflusst werden können. 2016 habe man einen milden Winter gehabt, folglich sei auch mehr und länger Rad gefahren worden als beispielsweise im Vorjahr - und folglich die Zeitspanne länger gewesen, in denen sich überhaupt Radunfälle ereignen können. Die Hälfte davon sei im Übrigen von den beteiligten Radlern verursacht worden.

Zahl der Lkw-Unfälle gestiegen

Ebenfalls auffällig: Die Zahl der Lkw-Unfälle stieg von 48 auf 67 (ein Plus von 39,6 Prozent). Hier spiegeln sich auch die steigenden Zulassungszahlen für Lkw nieder. In vielen Fällen handele es sich indes um Bagatellunfälle beim Anlieferverkehr im Industriegebiet, so die Erkenntnisse der Polizei. Konstant hoch blieb die Zahl der Unfallfluchten in Rastatt: 371 Mal machten sich die Verursacher aus dem Staub, ohne sich um den von ihnen angerichteten Schaden zu kümmern. Ein Mensch kam 2016 in Rastatt bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Viele Fehler beim Rückwärtsfahren

36 Mal (Vorjahr: 32) krachte es, als ein alkoholisierter Fahrer am Steuer saß. Intensiv habe man kontrolliert in jenem Jahr, so die Polizei - den Anstieg konnte man dennoch nicht verhindern.

Als Hauptursache für Unfälle im Stadtgebiet gelten Fehler beim Rückwärtsfahren, Wenden und Abbiegen - gerade bei Parkplatzunfällen -, gefolgt von Vorfahrtsverletzungen.

Symbolfoto: dpa

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