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Tod eines Ehepaars wirft Fragen auf
Tod eines Ehepaars wirft Fragen auf
21.07.2016 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau/Forbach - Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Doch nach ersten Erkenntnissen hat sich gestern in der Bismarckstraße in Gaggenau und an der Bahnhofbrücke in Forbach eine Tragödie abgespielt. Über die Brücke führt die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße B 462.

Zunächst war am Mittwochvormittag in Forbach die Leiche eines Mannes unterhalb der Brücke in der Murg entdeckt worden. Am Nachmittag wurde in der gemeinsamen Wohnung in der nördlichen Bismarckstraße in Gaggenau die leblose Ehefrau aufgefunden.

Über die Todesursachen und die Identitäten der beiden Opfer hielten sich die Ermittler gestern bedeckt. Nach ersten Untersuchungen der Kripo ist bei dem Mann ein Fremdverschulden wohl auszuschließen. Zu der Todesursache und zum Todeszeitpunkt seiner Ehefrau machten Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben.

Bergung der Leiche mit der Drehleiter

Vermutungen, dass dem wahrscheinlichen Freitod des Mannes der gewaltsame Tod seiner Ehefrau vorausgegangen sein könnte, wurden nicht bestätigt. Ein Fremdverschulden wird bei ihr allerdings nicht ausgeschlossen.

Gegen 10.30 Uhr war die Feuerwehr zum Fundort des Mannes in Forbach gerufen worden. Mit der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach wurde der Leichnam geborgen. Die Drehleiter stand auf der Brücke. Zum Einsatz kam dabei ein Rollgliss. Dies ist ein Abseilgerät für Rettungs- und Bergungsaktionen in schwer zugänglichen Gebieten. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hatten Spaziergänger den männlichen Leichnam entdeckt.

Die Freiwillige Feuerwehr Gaggenau war gegen 13.30 Uhr gerufen worden, um die Wohnungstür des Ehepaars in der Bismarckstraße aufzubrechen.

Nach ersten Untersuchungen in der Wohnung wurde gegen 17.30 Uhr ein lebloser Körper in das bereitstehende Fahrzeug eines Bestattungsinstituts getragen. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leichen angeordnet.

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