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"Wir tragen die Puzzleteilchen zusammen"
'Wir tragen die Puzzleteilchen zusammen'
23.07.2016 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Was genau geschah am Mittwoch in der Bismarckstraße? Fest steht: Eine 30-jährige Frau starb dort in der Wohnung, die sie mit ihrem Ehemann teilte, eines gewaltsamen Todes. Wenige Stunden später wurde ihr Mann vormittags unterhalb der Murgbrücke in Forbach tot in der Murg gefunden. Selbsttötung, so die bisherige Erkenntnis, war die Ursache. Die Tragödie, sie ist noch nicht geklärt - dies machen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium deutlich.

Er 43, sie 30 Jahre alt, seit dreieinhalb Jahren waren die beiden verheiratet, sie lebten in der gemeinsamen Wohnung in der Bismarckstraße. Eifersucht wird immer wieder in Gesprächen genannt als Tatursache. Doch ob der Ehemann wirklich seine Frau getötet hat? War es wirklich eine Ehe-Tragödie? "Wir tragen die Puzzleteilchen zusammen", sagt Michael Klose von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden, "und wir versuchen, die Vorgänge zu eruieren."

"Ein ganz ruhiger Kerl" sei er gewesen, so wird der Ehemann von Menschen beschrieben, die ihn privat oder an seinem Arbeitsplatz in einem Industriebetrieb in Gaggenau erlebt haben. Ist er es gewesen, der seiner Frau "zahlreiche massive Stichverletzungen in Rumpf und Oberkörper" zugefügt hatte, wie es der vorläufige Obduktionsbericht formuliert? "Niemand hat die Tat beobachtet", betont Michael Klose, es sei nicht absolut gesichert, dass der Ehemann es gewesen sei, der seine Frau getötet habe.

Keine Aussagen über die Tatwaffe

Wurden der Frau die tödlichen Verletzungen mit einem Messer zugefügt oder mit einem anderen Gegenstand? Auch darüber geben die Ermittler keine Auskunft.

Die Bluttat in der Wohnung - gibt es Ohrenzeugen oder Augenzeugen, die vielleicht nicht die Tat direkt, aber den mutmaßlichen Täter gesehen haben? Der Inhalt von Aussagen sei Teil der Ermittlungen, so die Staatsanwaltschaft, derzeit gebe man darüber keine Auskunft. "Die Einzelheiten des Tatgeschehens bedürfen noch weiterer Aufklärung", schreiben Staatsanwaltschaft und Polizei in ihrer Erklärung. Nach derzeitigem Stand würden in den nächsten Tagen keine neuen Erkenntnisse veröffentlicht werden.

Das Ehepaar hatte keine Kinder. Doch für die Eltern, die Angehörigen der beiden Todesopfer, sind es ganz schwere Tage, die sie erleben müssen.

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