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Neun Tonnen Sondermüll weniger
Ein Mitarbeiter des Benz-Werks Gaggenau lackiert eine Achse mit dem neuen Trockenabscheideverfahren. Foto: pr
21.11.2016 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hat im Rahmen der Initiative "100 Betriebe für Ressourceneffizienz" das Mercedes-Benz Werk Gaggenau ausgezeichnet. Dank eines neuen Lackierverfahrens kann der Standort in Zukunft noch umweltfreundlicher und ressourcensparender produzieren, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Beim sogenannten Trockenabscheideverfahren wird der überschüssige Lacknebel in der Lackierkabine über einen permanenten Luftstrom abgesaugt und an sogenannten Abscheidungslamellen gesammelt. Die Ablagerungen können im Anschluss einfach entsorgt werden. Beim bis dahin gängigen Nassabscheideverfahren wird der Lacknebel über zirkulierendes Wasser aufgefangen und als Lackschlamm abgeleitet. Im Vergleich dazu spare das neue Verfahren nicht nur Energie und Wasser, sondern auch bis zu neun Tonnen Sondermüll pro Jahr ein.

Das Mercedes-Benz Werk Gaggenau sei der erste Produktionsstandort, der dieses innovative Verfahren in der Serienfertigung einsetzt. In der Lackieranlage werden verschiedene Bauteile beschichtet, die von leichten Getrieben bis hin zu großen Achsen für Lkw und Unimog reichen. Untersteller würdigte dieses Projekt als "herausragendes Beispiel für unternehmerisches Engagement und umweltpolitische Verantwortung". Dr. Matthias Jurytko, Standortleiter Mercedes-Benz Werk Gaggenau: "Wir gehen unseren Weg der nachhaltigen Produktion konsequent weiter. Dank des neuen Lackierverfahrens fertigen wir unsere Komponenten, Getriebe und Achsen zukünftig noch energie- und ressourcensparender und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz in der Region. Als ältestes Automobilwerk der Welt ist uns immer bewusst, wie wichtig es ist, sich auch nachhaltig für die Zukunft aufzustellen."

Das Mercedes-Benz Werk Gaggenau fertigt neben Komponenten für Pkw auch Getriebe und Achsen für Nutzfahrzeuge, unter anderem für geländegängige Lkw und Unimog. Durch das neue Verfahren kann komplett auf Wasser verzichtet werden, wodurch weder Sondermüll entstehe, noch eine aufwendige Abwasserbehandlung notwendig sei. Zudem werden pro Jahr circa 18000 Kilowattstunden elektrische Energie, 60000 Kubikmeter Erdgas und 4000 Liter Wasser eingespart. Die Arbeitsbedingungen werden durch die Reduzierung von Lärm- und Aerosolbelastungen ebenfalls verbessert, betont der Automobilhersteller.

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