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Einbahnstraße "nicht akzeptabel"
Feierabendverkehr in der oberen Hildastraße am 17. November, kurz nach 17 Uhr. Eine Öffnung zur Friedrich-Ebert-Straße würde die Belastung erhöhen, fürchten Anwohner. Foto: pr
24.11.2016 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Die obere Hildastraße darf keine Einbahnstraße werden: Dies fordert die Bürgerinitiative (BI) Hildastraße. Sie reagiert damit auf einen Vorschlag von Oberbürgermeister Christof Florus in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats (wir berichteten gestern). "Wir wollen verhindern, dass die Hildastraße zu einer Durchgangstraße wird", betont BI-Mitglied Andreas Krög in einer Stellungnahme.

"Der Vorschlag von Oberbürgermeister Florus, den Durchstich der Hildastraße als Einbahnstraße zu realisieren, ist von unserer Seite nicht akzeptabel", schreibt Andreas Krög: "Es gibt keinen Grund, der für eine Durchfahrt für Kfz spricht, auch nicht als Einbahnstraße, egal in welche Richtung. Die Hildastraße würde noch mehr als Schleichweg oder Abkürzung benutzt werden, und es würden neue, völlig überflüssige, Gefahrenbereiche entstehen."

Im Kreuzungsbereich Hildastraße/Rommelstraße habe es in diesem Jahr schon mehr Unfälle gegeben als in den Jahren zuvor. Unter anderem sei ein Fahrradfahrer dabei schwer verletzt worden. "Wir befürchten, dass durch eine Öffnung der Hildastraße hier ein neuer Unfallschwerpunkt in Gaggenau entstehen könnte", glaubt die BI.

Die Hildastraße, insbesondere die südliche, obere Hildastraße, wird bereits jetzt schon als Schleichweg benutzt, um die Ampeln der August-Schneider- und Goethestraße zu umfahren; sie werde auch bei geschlossener Bahnschranke als schnelle Nord-Süd Route durch die Innenstadt genutzt. "Wir befürchten, dass eine Öffnung der Hildastraße die Verkehrssituation im oberen Bereich noch wesentlich verschlechtert."

Gegen eine Einbahnstraße Richtung Norden (zur Friedrich-Ebert-Straße) spreche:

Neuer Gefahrenbereich auf dem Schulweg vom und zum Goethe-Gymnasium.

Die Bäume in der Friedrich-Ebert-Straße verdecken die Sicht im Kreuzungsbereich.

Rückstau bei geschlossener Bahnschranke; diese ist 80 Meter entfernt.

Gegen eine Einbahnstraße Richtung Süden, von der Friedrich-Ebert-Straße aus, gebe es folgende Argumente:

Das Verkehrsaufkommen in der oberen Hildastraße würde sich drastisch erhöhen.

Der Einmündungsbereich der Hildastraße zur Schillerstraße sei bereits jetzt sehr gefährlich, da der dortige Radweg durch die Bebauung schwierig einzusehen sei. Hier entstünde ein neuer Gefahrenbereich.

Die BI verweist auf die "Begründung zum Bebauungsplan "Zwischen Goethe-, Friedrich-Ebert- und Hildastraße" aus dem Jahr 2009:

Dort sei festgelegt, in welcher Form ein Durchstich der Hildastraße nach der Beseitigung des Gewächshauses erfolgen könne; eine Einbahnregelung ist dabei eine von mehreren Möglichkeiten: "In welcher Form der Zusammenschluss der Hildastraße hergestellt wird, zum Beispiel als normale Erschließungsstraße oder als Anliegerstraße oder als Straße mit Einbahnverkehr, wird zu dem Zeitpunkt zu prüfen sein, in dem die Nutzung des Gewächshauses fortfällt."

www.buerger-hildastr-gagge nau.blogspot.de

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