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Praktikumsbörse bietet Chancen
Informationen aus erster Hand über die Unternehmen der Region bekommen Acht- bis Zehntklässler bei der Praktikumsbörse an der Merkurschule.  Foto: pr
25.11.2016 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Was machen Zerspanungsmechaniker eigentlich genau? Was lerne ich als Orthopädie-Techniker? Und welche Voraussetzungen müssen für einen Beruf beim Zoll erfüllt werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Klassenstufen acht bis zehn bei der sechsten Praktikumsbörse in der Merkurschule Ottenau.

"Wir wollen die Hemmschwelle abbauen und den Schülerinnen und Schülern eine unkomplizierte Möglichkeit geben, mit den Verantwortlichen in den Unternehmen ins Gespräch zu kommen", erläutert Rita Ludäscher, die als Schulsozialarbeiterin in der Merkschule arbeitet und die Praktikumsbörse gemeinsam mit Schulleiterin Barbara Fischer organisiert. "Wir freuen uns, dass wieder zahlreiche Unternehmen teilnehmen", ergänzt Fischer, "so können wir den Jugendlichen innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene Berufsfelder vorstellen".

Sebastian Elter von der Firma Elter ist überzeugt von der Praktikumsbörse: "Wir haben jährlich Bedarf an Praktikanten und Auszubildenden, aber viele Jugendliche können mit dem Begriff 'Orthopädiemechaniker- und Rehatechniker' nicht viel anfangen und kennen das spannende Berufsbild überhaupt nicht. Wir nutzen diesen Tag, um sie auf den interessanten Beruf aufmerksam zu machen."

Darüber hinaus bietet die Börse laut Pressemitteilung aber auch eine Möglichkeit für die Schüler, sich selbst zu präsentieren und sich konkret über einen Praktikumsplatz im jeweiligen Unternehmen zu informieren. "Man kennt die üblichen Betriebe, aber ich wusste gar nicht, wie viele weitere Firmen und Berufe es in diesem Bereich noch gibt", meint Achtklässler Stefan, der sich vor allem für technische Berufe interessiert. Die 14-jährige Duygu kann sich dagegen vorstellen, im Büro zu arbeiten, und hat sich bei der Gaggenauer Softwarefirma innovate über die Möglichkeiten informiert.

"Als Schüler hat man oft keine genauen Vorstellungen, was hinter den einzelnen Berufen steckt und was die Ausbildung konkret beinhaltet", meint Patrick, "daher sollten wir diese Chance für eine erste Kontaktaufnahme unbedingt nutzen. Herr Lorenz von der Firma Precitec hat sich sogar meinen Namen notiert, und ich kann mich bei ihm wegen eines Praktikums melden", ergänzt der 14-Jährige stolz.

Früher Kontakt zu den Schulen

Auch Michael Lorenz, Ausbildungsleiter bei Precitec, freut sich über das Interesse. "Wir pflegen früh den Kontakt zu den Schulen, um die jungen Menschen für die Technik zu begeistern. Unser Ziel ist es, mit den Auszubildenden unsere eigenen Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Das ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig." Er habe gute Gespräche geführt und freue sich, wenn sich im Anschluss tatsächlich interessierte Jugendliche bei ihm melden.

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