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Zuschuss im zweiten Anlauf für Heulager
16.12.2016 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red/ham) - Für den Bau eines Heulagers am kommunalen Rinderstall in Reichental erhält die Stadt Gernsbach vom Land und von der Europäischen Union eine üppige Förderung: Knapp 98200 Euro fließen aus dem sogenannten Leader-Programm. Das sind mehr als 63 Prozent der Kosten für die rund 154500 Euro teure Maßnahme.

Das Geld aus dem Leader-Programm stammt laut einer Mitteilung zu etwa 75 Prozent von der Europäischen Union und zu 25 Prozent vom Land Baden-Württemberg. Das Auswahlgremium bedachte auch zwei Maßnahmen in Baden-Baden: Die für das kommende Jahr geplante Öffnung und Umgestaltung des Obstguts Leisberg in Lichtental kostet knapp 230000 Euro. Der Zuschuss liegt hier bei knapp über 50 Prozent und beträgt 116000 Euro. Bei der Sitzung des Auswahlausschusses des Vereins in Ottersweier gab es auch Förderzusagen für die Sanierung der Trockenmauern am Mauerberg in Neuweier in Höhe von rund 7000 Euro.

Die Projektträger in Gernsbach und in der Kurstadt müssen dieses Geld zunächst beim Regierungspräsidium Karlsruhe zur Bewilligung beantragen, bevor sie mit den Vorhaben beginnen können. Das teilte der Verein Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e.V., der über die Verteilung der Zuschüsse entscheidet, gestern mit.

"Die Stadt Baden-Baden hat bereits in diesem Jahr damit begonnen, die kulturhistorisch wertvollen Trockenmauern am Mauerberg in Neuweier zu erfassen und zu sanieren. Dieses Vorhaben möchten wir im nächsten Jahr weiter unterstützen, denn es ist als Pilotprojekt im Rahmen der Konzeption für die Sanierung von brachfallenden Reblagen und Trockenmauern in der gesamten Leader-Region anzusehen", führt die Geschäftsführerin Dr. Antje Wurz aus.

Das Projekt in Reichental war eigentlich bereits für 2016 vorgesehen, konnte aber in seiner ursprünglichen Planung von den Fachbehörden nicht genehmigt werden und musste deswegen zurückgezogen werden. Jetzt hoffen alle Beteiligten im Murgtal auf einen erfolgreichen zweiten Anlauf.

Das bezuschusste Obstgut in Lichtental ist von der nationalsozialistischen Verwaltung anno 1933 angelegt worden. 700 Bäume mit Äpfeln, Pfirsichen, Mirabellen und Zwetschgen sowie Himbeer- und Brombeersträucher wurden gepflanzt. Die Erträge wurden bis in die 1980er Jahre auf Wochenmärkten verkauft. Seit mehr als 30 Jahren ist das Gelände nun an Landwirte verpachtet. Diese bewirtschaften dort etwa 300 Apfel-, Mirabellen- und Zwetschgenbäume. 2017 will die Stadt das Areal als Grünanlage für die Öffentlichkeit freigeben.

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