Regenüberlaufbecken bleibt in Warteschleife
Die Autos können auch 2017 an der Obertsroter Straße parken - der komplizierte Bau des Regenüberlaufbeckens lässt weiter auf sich warten. Foto: Juch
24.12.2016 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Das Regenüberlaufbecken (RÜB) in Obertsrot entwickelt sich allmählich zu einer unendlichen Geschichte. Im Mai 2015 sollte Baubeginn sein, später hieß es im Jahr 2016 und nun steht hinter dem Projekt im Haushaltsplan 2017 null Euro. Will heißen: Der Bau ist einmal mehr verschoben worden. "Ich weiß nicht, wie es weiter geht", sagt Ortsvorsteher Walter Schmeiser auf BT-Anfrage zum Bau des Stauraumkanals: "Eigentlich sollte der schon fertig sein." Sicher ist, das RÜB muss gebaut werden. Die Stadt steht in der Pflicht, das Projekt bis zum Jahr 2022 realisiert zu haben - hinzu kommen die RÜB in Reichental und Lautenbach, die bis dahin ebenfalls fertig sein müssen. So lange gelten die zeitlich befristeten wasserrechtlichen Genehmigungen beziehungsweise Duldungen, die vom Landratsamt Rastatt für das gesamte Stadtgebiet ausgesprochen wurden.

Die voraussichtlich 2,7 Millionen Euro teure Pflichtaufgabe in Obertsrot bereitet der Stadt schon geraume Zeit Kopfzerbrechen. Das größte Problem ist die Verkehrsführung zwischen der Sebastian-Gruber-Brücke und der Einmündung Am Schlossberg. Während des Baus, der zirka ein Jahr dauern dürfte, ist die Straße nur einseitig befahrbar (Ampelbetrieb), hinzu kommen Vollsperrungen beim Bau dreier größerer Objekte. "Das Verkehrskonzept muss noch erstellt werden", betont Walter Schmeiser und verweist insbesondere auf den Lieferverkehr von und zur Firma Röchling, der nicht umgeleitet werden kann. Außerdem muss für den Bereich Am Schlossberg die Zufahrt für Rettungsdienste und Müllabfuhr gewährleistet sein. Sicher ist zurzeit nur folgendes: Das RÜB ist eine ganz große Belastung für den städtischen Haushalt und für die betroffenen Bürger.

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