Gestörte Gauner
Nach vorläufigen Ermittlungen der Polizei dürfte die Zahl der Einbrüche in Gernsbach 2016 auf ungefähr gleichem Niveau geblieben sein.  Foto: dpa
13.01.2017 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red/ham) - Gleich zwei Einbrüche hat die Polizei Mitte dieser Woche in Gernsbach vermelden müssen. Ein schlechter Jahresauftakt aus Sicht der Ordnungshüter. Die Straftaten verstärken bei manchem Bürger das subjektive Empfinden, dass immer mehr Verbrechen verübt werden. Bezüglich Gernsbach gibt die Polizeidirektion in Offenburg jedoch Entwarnung: Die Zahl der Einbrüche lag im Vorjahr auf ähnlichem Niveau wie 2015.

"Die Tendenz ist derzeit gleichbleibend", berichtet die Polizei-Pressesprecherin Karen Stürzel und verweist darauf, dass die Statistik 2016 noch nicht endgültig sei. Nach kurzfristigen Ermittlungen dürften wie anno 2015 wieder elf Einbrüche angezeigt worden sein. Im Vergleich zu 2014 ist dies eine deutlich niedrigere Fallzahl. Damals wurden im gesamten Jahr 16 Einbrüche aktenkundig. Von einer signifikanten Verbesserung und höherem Schutz will die Polizei aber auch nicht reden. Dafür bedürfe es eines langfristigen Vergleichs über fünf oder gar zehn Jahre, betont die Polizeidirektion.

Die Diebe haben zum Jahresauftakt aber in Gernsbach gleich zwei frische Taten zur Statistik 2017 beigesteuert: Die Polizei registrierte am Mittwochnachmittag einen Einbruch in ein Wohnhaus im Hahnbachweg. Ein noch unbekannter Täter war nach ersten Erkenntnissen im Zeitraum von 12.15 bis 20.30 Uhr durch Aufhebeln eines Küchenfensters in das Anwesen gelangt, berichteten die Ordnungshüter in einer Mitteilung gestern. Demnach wurden diverse Wertgegenstände entwendet. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau nahmen die Ermittlungen auf.

Unbekannte Täter hebelten außerdem bereits am Dienstag im Zeitraum von 13 bis 18 Uhr die Terrassentür in einem Anwesen in der Staufenberger Straße In der Grüb mit einem Werkzeug auf und verschafften sich so unerlaubt Zutritt, berichtete die Polizei. Weil die Eigentümer vermutlich die Straftäter störten, blieben sie ohne Beute. An der Tür entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 1000 Euro.

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