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Es gibt zu wenige Abstellplätze
26.01.2017 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - In Gaggenau sind heute schon recht viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Ein Beispiel: Die neuen Abstellplätze beim Bahnhof sind trotz eisiger Temperaturen gut belegt. Neben Verbindungswegen, zum Beispiel in die Stadtteile, sind ausreichend und gut platzierte Abstellmöglichkeiten von großer Bedeutung. In der Innenstadt gibt es Nachholbedarf.

Deutlich wird das in einer Untersuchung der Situation durch die Arbeitsgruppe Radverkehr. Der Gruppe gehören Vertreter der Fraktionen/Gruppierungen des Gemeinderats, der Verwaltung, der Polizei und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) an. Ihr Fazit: In der Innenstadt sind "schon recht viele Abstellplätze vorhanden". Allerdings sind sie ungleichmäßig verteilt. Vor allem im Bereich der Hauptstraße zwischen Murgtal-Center und Kirche St. Josef, in der Bahnhofspassage, der Bahnhofstraße und auf dem Bahnhofplatz gibt es Bereiche ohne Abstellmöglichkeiten.

Hintergrund

Außerdem wurden bei den bestehenden Abstellplätzen durch die Arbeitsgruppe folgende Mängel festgestellt:

Ungeeignet: Das bezieht sich auf den Bereich zwischen City-Kaufhaus und Tiefgarage am Weg von der Hauptstraße zum Murgpark. Die bestehenden Abstellgeräte seien unhandlich, die Fahrräder könnten schlecht angekettet werden und würden von den Radfahrern daher nicht angenommen.

Falsch aufgestellt: Die Abstellgeräte sind zum Beispiel zugestellt, so dass sie kaum zu nutzen sind. Aktuell gibt es in der Fußgängerzone solch einen Bereich.

Falscher Standort: Die Abstellgeräte sind zu weit von den Geschäftseingängen entfernt und werden daher wenig oder gar nicht genutzt.

Anzahl: Unter anderem am Eingang zum Murgtal-Center gibt es zu wenige Abstellplätze.

Gute Lösung: Die neuen Ständer und Abstellboxen südlich vom Bahnhof sowie neben der Kirche St. Josef.

Die Arbeitsgruppe will jetzt nach der Bestandsaufnahme untersuchen, welche Möglichkeiten es für weitere Fahrradabstellplätze gibt, damit der Bedarf in der Innenstadt besser abgedeckt werden kann. Ungeeignete Abstellgeräte sollen ersetzt werden.

In dem Bericht der Arbeitsgruppe heißt es unter anderem: "Für die Anschaffung neuer Abstellgeräte sollen auch die Geschäftsinhaber zwecks Standortmöglichkeiten oder Mitfinanzierung angesprochen werden. Eventuell sind die Fahrradabstellplätze auch als Werbeflächen nutzbar."

Durchgehend zu wenige Abstellplätze gibt es laut Arbeitsgruppe an den Sport- und Festhallen in Gaggenau. Diese sollten nachgerüstet werden, vorrangig an der Jahnhalle.

Bei den Radwegen selbst gibt es insbesondere in die Stadtteile Nachholbedarf. Christina Palma Diaz (CDU) sprach in der Gemeinderatssitzung am Montag zum Beispiel den fehlenden Radweg nach Winkel an und wolle wissen, ob es dafür einen Zeitplan gebe. Es müsse eine Kompromisslösung gefunden werden, sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Es könne ein Weg relativ einfach hergestellt werden, allerdings gebe es bei dieser Variante keine soziale Kontrolle. Einen Zeitplan gebe es noch nicht. Reinhold Künstle (FWG) erinnerte an den noch fehlenden Radweg nach Sulzbach.

Eine Gefahr für Radfahrer stelle der Bereich Goethestraße/Michelbacher Straße dar, bekräftigte Andreas Paul (CDU). Als erste Maßnahme sei die Markierung im Einmündungsbereich verändert worden, sagte Michael Pfeiffer. Zur Frage von Paul nach Winterdienst auf Radwegen, insbesondere auf dem Weg nach Michelbach, sagte Bürgermeister Pfeiffer: "Das würden wir im Moment nicht auf die Reihe bringen." Der Weg nach Michelbach liege im Aufgabenbereich der Straßenmeisterei, da es sich um eine Landesstraße handle. Aber auch die Straßenmeisterei verfüge derzeit nicht über entsprechende Kapazitäten.

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