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Heiligenwald erwirtschaftet mehr Gewinn
Der Holzpreis ist stabil. Positive Nachrichten erhält der Pfarrgemeinderat Forbach-Weisenbach aus dem Heiligenwald. Foto: dpa
27.01.2017 - 00:00 Uhr
Von Raimund Götz

Forbach - Positives aus dem Wald erfuhr der Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach bei seiner jüngsten Sitzung. Die Mitglieder des Gremiums hörten den Bericht über das Forstwirtschaftsjahr 2016 und über die geplanten Maßnahmen für 2017. Forstdirektor Thomas Nissen und Helmut Hiller, Revierleiter des Heiligenwalds, konnten mit erfreulichen Daten aufwarten.

Das vergangene Jahr bot, so Thomas Nissen, optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Forstwirtschaft, auch deshalb, weil sich der Holzmarkt als stabil erwiesen hatte. Das feuchte Frühjahr und der warme Sommer brachten das, was der Wald braucht. Wegen der regenreichen Monate im Frühling hielt sich der Borkenkäferschaden in Grenzen. Außer einem Brand, der 1500 Quadratmeter Wald zerstörte, verzeichnete die Forstverwaltung keine größeren Schäden.

Etwas über dem Mittel der zurückliegenden Jahre lag der Einschlag von 5636 Festmetern Holz. Zu den Einnahmen von knapp 374000 Euro kommen noch Erträge aus der Jagd und der Steinbruchverpachtung sowie Fördermittel für die Auerwildbiotop-Pflege hinzu. Abzüglich der Ausgaben für die Bestandspflege, Wegeunterhaltung und die Verwaltungskosten ergibt sich ein Ergebnis von rund 184500 Euro, dieses liegt rund 30000 Euro über dem geplanten Ertrag. Der erzielte Überschuss von 245 Euro pro Hektar ist bei nachhaltiger Waldwirtschaft ein sehr gutes Ergebnis.

Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2017 ist etwas bescheidener als im vergangenen Jahr. Für die geplanten 5600 Festmeter Einschlag werden rund 341000 Euro Einnahmen erwartet.

Der Hieb soll im Bereich Latschig stattfinden, was wegen des schwierigen Geländes spezielle Maschinen erfordert. Für Kulturen sollen 7300 Euro, für Waldschutz 8600 Euro, für Bestandspflege 12400 Euro in die Hand genommen werden. Für die Wegeunterhaltung will die Forstverwaltung 22000 Euro ausgeben. Pachteinnahmen aus der Jagd und dem Steinbruch sowie die Ausgaben für die Verwaltung bleiben unverändert.

Der Weisenbacher Heiligenwald brachte rund 13000 Euro Ertrag. Der Plan wurde dem Pfarrgemeinderat bereits vorgestellt.

Bei diesem positiven Ergebnis fiel es den Mitgliedern des Rats nicht schwer, dem Zahlenwerk zuzustimmen. Von den Forstleuten wird eine Waldbegehung vorgeschlagen, Termin Ende März. Pfarrer Thomas Holler und Klaus Mungenast, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, bedankten sich bei den Fachleuten. Mit Blick auf die guten Einnahmen meinte Holler, "wir brauchen das Geld, denn wir haben viele angefangene und geplante Baustellen in den Pfarrgemeinden".

Bevor sich der Rat mit diesen Vorhaben im Einzelnen beschäftigte, legte er die nächsten Sitzungstermine fest, beriet über die Teilnahme an den Gottesdiensten der evangelischen Kirchengemeinde und beschäftigte sich ausgiebig mit den laufenden Bauprojekten.

Im Vordergrund stand dabei der Aufzug in der Gausbacher Kirche. Die Variante für 77000 Euro wurde abgelehnt, die Entscheidung fiel für die von Pfarrer Holler favorisierte Lösung, die rund 30000 Euro weniger kostet.

Hebebühne anstatt Rampe

Ebenfalls diskutiert wurde über den barrierefreien Zugang zur Bermersbacher Kirche. Dort wird eine Hebebühne einer Rampe vorgezogen. Eine Anlage mit Absetzbecken und zwei Filterstufen soll das Abwasser der Bernhardus-Hütte klären und die Einleitung in den Bach ermöglichen. Die Feuchtigkeitsschäden an der Langenbrander Kirche hofft man, ohne großen Aufwand beseitigen zu können. Die weiter nötigen Renovierungsmaßnahmen werden wohl noch zwei Jahre dauern.

Die von der Gemeindeverwaltung Weisenbach geplante E-Mobil-Ladestation beim katholischen Gemeindezentrum fand nur für den Fall die Zustimmung des Rats, dass sie ohne Parkplatzverlust und energetisch ohne die Anlage auf dem Gemeindezentrum auskommt.

Der Termin und die Kosten für die Renovierung des Glockenstuhls der Weisenbacher Kirche werden demnächst erwartet. Mit einem Geländer sollen zwei Pulte in der Kirche Weisenbach gesichert werden.

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