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Blick in leuchtende Augen der Fünftklässler
Die Fünftklässler des Goethe-Gymnasiums Gaggenau probieren beim Instrumentenzirkel verschiedene Instrumente aus.  Foto: von Schierstaedt
28.01.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Als Schule mit Musikprofil bot das Goethe-Gymnasium Gaggenau am Donnerstag seinen Fünftklässlern die Gelegenheit auszuprobieren, wie es sich anfühlt, ein Instrument zu spielen. Der Leiter der Schule für Musik und darstellende Kunst Gaggenau, Oliver Grote, kam mit insgesamt 16 Instrumentallehrern im Gepäck ans Gymnasium, so dass die jungen Schüler Streichinstrumente, Trompete, Posaune, Klarinette, Saxofon, Oboe, Querflöte, Blockflöte, Klaviertastatur, Gitarre und E-Bass selbst in die Finger nehmen konnten.

Was sich bei dem Einen anfänglich noch eher kratzig und trötend anhörte, nahm sich bei anderen schon als ernstzunehmender Ton aus, heißt es in einer Mitteilung des Goethe-Gymnasiums. Wie auch immer - Freude am Ausprobieren hatten sie alle. Wie man es richtig macht, wenn man ein paar Jahre fleißiges Üben hinter sich gebracht hat, wurde den "Fünfern" von älteren Schülern in zwei kleinen Konzerten gezeigt. Und da hatten die jungen Schüler der Musikschule einiges zu bieten.

Matthias von Schierstaedt, der die Organisation des Instrumentenzirkels auf Gymnasiumseite übernommen hatte, freute sich darüber, dass alles reibungslos verlief und alle die richtigen Zimmer gefunden hatten. "Weil wir dieses Jahr mit 144 Fünftklässlern planen mussten, brauchten wir zwölf Räume - und das im laufenden Unterrichtsbetrieb." Laut der Schule mussten einige Stunden in anderen Räumen stattfinden, und für den Instrumentenzirkel wurden auch das Elternsprechzimmer und andere kleinere Räume in Beschlag genommen.

Die mittlerweile sechsköpfige Musikfachschaft des Gymnasiums wäre begeistert, wenn diese Zusammenarbeit mit der Musikschule dazu führen würde, wieder mehr Kinder an die Instrumente zu locken. "Aber da kann unser Beitrag eigentlich nur ein kleiner Startimpuls sein. In der Hauptsache muss die Initiative und vor allem Unterstützung von Elternseite kommen", betont von Schierstaedt. Man wisse mittlerweile über Studien von der positiven Ausstrahlung von aktivem Musizieren auf die kognitive und emotionale Entwicklung der Kinder, und dennoch lasse sich diese Art der Freizeitgestaltung oft nicht mit dem Leistungsgedanken der Gesellschaft in Einklang bringen. Wenn jeder Schüler zumindest einmal ein Instrument in Händen gehalten habe und am Ausprobieren Freude hatte, habe der Zirkel ein wichtiges Ziel erreicht.

Und der Blick in die leuchtenden Augen der Fünftklässler beim abschließenden gemeinsamen Lied im Musiksaal zeigte deutlich: Dieses Ziel wurde erreicht.

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