http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Künftig ein Dreierteam an der Spitze
Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr in Lautenbach.  Foto: Froese
30.01.2017 - 00:00 Uhr
Gernsbach (wof) - Die Abteilung Lautenbach der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach wird künftig von einem Führungstrio geleitet. Bei der Abteilungsversammlung am Samstagabend wurde Thorsten Karcher einstimmig in das neu geschaffene Amt eines zweiten stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt. An der Spitze der Lautenbacher Floriansjünger steht nach seiner Wiederwahl weiterhin Klaus Gorgas.

Gorgas machte bei der Versammlung keinen Hehl daraus, dass er aus beruflichen Gründen gerne auf eine weitere Amtszeit verzichtet hätte. Auch sein Stellvertreter Ralf Augenstein sei durch Schichtdienst belastet. Bei einer Sitzung der Führungsgruppe der Lautenbacher Wehr habe man sich deshalb im Vorfeld darauf verständigt, einen zweiten Stellvertreter zu wählen und hierfür Karcher vorzuschlagen. Gorgas ließ offen, ob er nochmals die volle Amtsperiode von fünf Jahren absolvieren werde.

Der Kommandant der Gernsbacher Feuerwehr, Volker Steimer, erklärte, dass es "immer mehr einen Trend" zu einem zweiten stellvertretenden Abteilungskommandanten gebe. Die Arbeit lasse sich damit besser verteilen und es sei auch ein guter Weg, um Führungskräfte "nachzuziehen".

Einsatzmäßig war 2016 "ein sehr ruhiges Jahr" für die Abteilung Lautenbach, wie Gorgas in seinem Bericht ausführte. Die Feuerwehrleute waren lediglich bei zwei technischen Hilfeleistungen gefordert. Nach einem Rohrbruch musste die Wasserversorgung des Ortes sichergestellt werden, außerdem galt es, eine größere Ölspur zu beseitigen. Hinzu kamen 27 Übungen, dazu viele Arbeitseinsätze und eine ganze Reihe von Schulungen und Lehrgänge für verschiedene Mitglieder der Abteilung. Die Wettkampfgruppe absolvierte das Leistungsabzeichen in Bronze.

Ende 2016 gehörten der Lautenbacher Wehr 26 aktive Feuerwehrleute, elf Kameraden der Altersmannschaft sowie neun Jugendliche in der Jugendfeuerwehr an, davon sieben Mädchen und zwei Jungen. Gorgas lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der beiden Jugendgruppenleiter Theresa Gorgas und Benito Rothenberger, die nach dem Rücktritt ihres Vorgängers im Oktober 2015 die Aufgabe trotz ihres sehr jungen Alters übernommen hätten und seither mit jedem Monat zeigten, "was in ihnen steckt". Die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr beleuchtete auch Benito Rothenberger in seinem Bericht. Neben zahlreichen Proben und Übungen und der Absolvierung von Leistungsabzeichen kam demnach auch der Freizeitspaß nicht zu kurz.

Über die Finanzlage der Abteilung Lautenbach informierte Kassenverwalter Günter Gorgas in närrisch gereimter Form. Kassenprüfer Peter Wunsch bestätigte, dass trotz des jecken Vortrags alle Ein- und Ausgaben penibel verbucht worden seien.

Kritik übte Klaus Gorgas daran, dass die Abteilung jetzt seit vier Jahren vergeblich die Einrichtung getrennter Umkleideräume für Männer und Frauen im Feuerwehrhaus zur Sprache bringe. Einschließlich der Jugendlichen sei inzwischen ein Viertel der Abteilung weiblich. Es handele sich dabei um eine gesetzliche Verpflichtung der Stadt. Steimer entgegnete, dass es mit einer Abtrennung "irgendwo" nicht getan sei. Nötig sei ein Konzept. Vermutlich laufe es auf einen Anbau hinaus.

Bürgermeister Dieter Knittel, der letztmals als oberster Dienstherr an einer Versammlung der Abteilung Lautenbach teilnahm, dankte für fast 24 Jahre "loyale kameradschaftliche Zusammenarbeit". Befördert wurden Theresa Gorgas zur Feuerwehrfrau sowie Tim Gorgas, Marcel Radzikowski, Benito Rothenberger und Mario Rothenberger zum Feuerwehrmann. Thorsten Karcher und Niclas Regending erhielten die Ernennungsurkunde zum Löschmeister.

Seit 60 Jahren halten Robert Mörmann und Rudolf Schiel der Lautenbacher Feuerwehr die Treue, sogar 65 Jahre sind es bei Siegfried Rothenberger und Roland Schiel. Sie wurden dafür gemeinsam von Volker Steimer und Klaus Gorgas geehrt.

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Au am Rhein
--mediatextglobal-- Existierte ein halbes Jahrhundert lang illegal: Die Anlage des Schäferhundevereins wird nachträglich genehmigt, inklusive einem geplanten Anbau.  Foto: Heck

25.02.2017 - 00:00 Uhr
Vereinsheim nach 50 Jahren legal
Au am Rhein (HH) - Ein Bauantrag für einen Lagerraum förderte 2016 zutage, dass die Auer Ortsgruppe des Vereins für Deutsche Schäferhunde keine Baugenehmigung für ihr fast 50 Jahr altes Vereinsheim hatte. Nun wurde das Ganze nachträglich von den Behörden genehmigt (Foto: HH). »-Mehr
Sinzheim
--mediatextglobal-- Mit Interesse verfolgen die Gäste im Seniorenheim Sinzheim die Informationsveranstaltung über den geplanten Neubau. Foto: Nickweiler

24.02.2017 - 00:00 Uhr
Erweiterung: Neue Pflegeangebote
Sinzheim (cn) -Die Erweiterung des Seniorenzentrums Sinzheim soll den Bedarf nach differenzierten Pflegeangeboten für die nächsten drei Jahrzehnte auffangen. Die Planungen hierzu erläuterte Michael Gieseler, Geschäftsführer der Curatio-Gesellschaft, bei einer Infoveranstaltung (Foto: cn). »-Mehr
Ottersweier
Närrische Abmahnungen

24.02.2017 - 00:00 Uhr
Närrische Abmahnungen
Ottersweier (mig) - Die Otterschwierer Leimewängscht. zogen mit den Lehrern der Maria-Victoria-Schule im Schlepptau ins Rathaus ein und übernahmen die Macht. In der Anklageschrift der Narren, verlesen von Linus Maier, wimmelte es nur so von Vorwürfen (Foto: mig). »-Mehr
Karlsruhe
--mediatextglobal-- Nach Jahren der baustellenbedingten Abstinenz rückt der Karlsruher Marktplatz nun langsam wieder in den Blickpunkt. Foto: av/Roland Fränkle/Stadt Karlsruhe

24.02.2017 - 00:00 Uhr
Karlsruhe bessert Zulassung nach
Karlsruhe (red) - Um erneutem Ärger aus dem Weg zu gehen, präzisiert die Stadt Karlsruhe noch einmal die Zulassungsrichtlinien für den Christkindlesmarkt (Foto: av). Vergangenes Jahr hatte es deswegen erheblichen ärger gegeben, nachdem 168 Bewerbern abgesagt worden war. »-Mehr
Rastatt
--mediatextglobal-- Auf dem Konto sind die 65 000 Euro schon, aber fürs Foto muss es ein symbolischer Scheck sein: Dieter Wolf vom Historischen Verein, Mathias Pusch von Lotto Baden-Württemberg, Gisela Lasartzyk von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Sven Müller von Weisenburger und Irmgard Stamm vom Historischen Verein (von links).  Foto: Linkenheil

24.02.2017 - 00:00 Uhr
65 000 Euro für Cavalier I
Rastatt (sl) - Im Mai sollen die Sicherungsarbeiten am Mauerwerk des Cavalier I beginnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich an der Rettung des Rastatter Festungsrelikts mit 65 000 Euro aus Lottomitteln, die am Donnerstag symbolisch überreicht wurden (Foto: sl). »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die Zahl der Erkrankungen durch miese Luft wird nach Ansicht eines Experten in den Städten steigen. Ein Grund für Sie, aufs Land zu ziehen?

Ja.
Nein.
Ich wohne bereits auf dem Land.

Wetter in Mittelbaden


Facebook


BT Kinospot


Online-Beilagen
Aldi Sued Rastatt gültig ab 19.02.2017

Aldi Süd


Rastatt

gültig ab:
19.02.2017

Octomedia Rastatt gültig ab 22.02.2017

Octomedia


Rastatt

gültig ab:
22.02.2017

© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen