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"Lernfabrik 4.0" noch nicht ausgelastet
Automatisierte Produktion wird an der Landkreis-Schule originalgetreu abgebildet. Foto: Senger
01.02.2017 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Das Bild von den Besuchern, die sich die Klinke in die Hand geben, es trifft zu auf die Carl-Benz-Schule. Als eine von 15 "Lernfabriken 4.0" im Ländle erfreut sich die Berufsschule des Interesses von Medien und Politik. Gestern war mit Wolfgang Grenke (Präsident) und Hans-Peter Mengele (Hauptgeschäftsführer) die Spitze der IHK Karlsruhe zu Gast.

Für Landrat Jürgen Bäuerle und Schulleiter Volker Bachura ein besonderer Termin, schließlich ist Grenke Präsident der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern - und somit eine Schlüsselperson in dem Bestreben, für die Lernfabrik weitere Unterstützung und auch Lehrgangsteilnehmer einzuwerben.

Lehrer Christian Schmid, zuständig für "Industrie 4.0" an der Carl-Benz-Schule (CBS), gewährte einen Einblick in die "Lernfabrik", wo Programmierprozesse, innovative Arbeitsabläufe, mechanische Umsetzung mittels chipgesteuerter Produktionsabläufe anhand einer simulierten Handyproduktion realistisch abgebildet werden. Die Komplexität in der modernen Produktion nachvollziehbar aufarbeiten - dies ist eines der Hauptansinnen an der CBS.

Man strebe eine Kooperation mit dem Software-Hersteller SAP und mit kaufmännischen Schulen an, erläuterte Schulleiter Volker Bachura. Schließlich gebe es in der industriellen Fertigung viele Anknüpfungspunkte.

Jürgen Bäuerle unterstrich, dass der Landkreis als Schulträger gewillt sei, die Schule "auf Augenhöhe mit der Wirtschaft" zu halten. Die finanzielle Beteiligung des Landkreises an dem Projekt 4.0 sei da ein wichtiges Signal gewesen. Gleichwohl, hoffe er, dass die IHK in Zukunft ein ganz wichtiger Partner sein werde.

"Volle Unterstützung", signalisierte Wolfgang Grenke, "alles, was wir tun können, das machen wir gerne." Gleichwohl sagte er keine direkte finanzielle Beteiligung der IHK zu. Schließlich wolle er den Mitgliedsbetrieben nicht vorgreifen - und nicht zuletzt werde ja genau aus diesen Reihen bereits Unterstützung gewährt. Eine "eindrucksvolle Vorführung" habe er in Gaggenau erlebt, bilanzierte der IHK-Präsident abschließend, an der CBS werde praxisnah ausgebildet und eine Verbindung zur Theorie geschaffen.

Kürzlich zu Gast war auch Thomas Hentschel, der Grüne-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises. Er werde die Bemühungen zur Einrichtung einer Fachschule für Elektromobilität nachhaltig unterstützen, berichtete er. Denn es werde erhebliche Änderungen im Berufsbild des Kfz-Mechatronikers geben. Insbesondere an der Schnittstelle zur Hochvolttechnik sei es wichtig, einen entsprechenden Ausbildungsgang einzuführen. Die Carl-Benz-Schule sei in diesem Bereich "ihrer Zeit weit voraus und führend in Baden-Württemberg". Dies sei ein Vorsprung, den es zu würdigen und zu halten gelte.

Dieser Tage besichtigte auch eine Delegation türkischer Hochschullehrer die CBS. Insbesondere die "Lernfabrik 4.0", sowie Elektrifizierung von Kfz-Antrieben stand im Mittelpunkt des Besuchs.

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