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Das Buch der Hundertjährigen
Kultusministerin Susanne Eisenmann (von links) trägt sich ins Goldene Buch ein, das Dieter Knittel und Sylvia Felder im Papierzentrum von Stephan Meißner vorlegen.  Foto: Metz
03.02.2017 - 00:00 Uhr
Gernsbach (ham) - "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand" wird bei der 29. Gernsbacher Puppentheaterwoche am 5. April gespielt. Wer 100 Jahre alt werden will, sollte auch dringend nach Gernsbach ziehen - zumindest, wenn man das Goldene Buch der Stadt als Indiz nimmt. "Wir haben ziemlich viele Hundertjährige drin", bemerkte Bürgermeister Dieter Knittel amüsiert, als er am Mittwochnachmittag Landesministerin Susanne Eisenmann im Papierzentrum um einen Eintrag bat. Die frischgebackene Vorsitzende der Kultusministerkonferenz der Länder war auf Einladung ihrer CDU-Parteikollegin Sylvia Felder an der Papiermacherschule zu Gast (das BT berichtete).

Eisenmann befindet sich nun in einem illustren Kreis des 1974 gebundenen Werks: Neben den mehr als 30 Hundertjährigen - fast nur Frauen - trugen sich zahlreiche Prominente aus Sport, Literatur und vor allem Politik ein. Den ersten Eintrag nahm der ehemalige Schlossherr, Markgraf Max von Baden, anlässlich des 600-jährigen Obertsroter Ortsjubiläums vor. 1976 folgten außerdem die zweifache Ski-alpin-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier und der Schweizer Schriftsteller Max Frisch.

Denis Goldberg, Mitstreiter von Nelson Mandela in Südafrika, und Nobelpreisträger Willy Brandt führen die Riege der Politiker an. Bundespräsident Joachim Gauck weilte ein Jahr vor der Übernahme des Amtes im Murgtal. Obwohl sich auch die Vogel-Brüder - Hans Jochen (SPD) und Gerhard (CDU) - im Goldenen Buch verewigten, will "Sozi" Knittel das nicht als SPD-Buch sehen. "Das ist doch mehr CDU-lastig", scherzte er. Neben nun Eisenmann sind Heiner Geißler, Manfred Rommel und die Ministerpräsidenten Lothar "Cleverle" Späth und Günther Oettinger zu nennen. Außerdem war Winfried Kretschmann (Grüne) schon in der Papiermacherstadt, ebenso Otto Graf Lambsdorff (FDP).

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