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Doppelte Wahl am 9. Juli?
Wenn der Gemeinderat das Pfleiderer-Areal weiter nur überdeckeln will, peilt die Bürgerinitiative einen Bürgerentscheid zusammen mit der Bürgermeisterwahl an.  Foto: Juch
02.03.2017 - 00:00 Uhr
Gernsbach (ham) - Die vor wenigen Wochen gegründete Bürgerinitiative "Giftfreies Gernsbach" (BIGG) hat den Gemeinderat zu einem öffentlichen Gesprächsabend eingeladen. Dieser soll heute, 2. März, um 20 Uhr im Gasthaus "Jockers" teilnehmen - doch bisher kündigte sich lediglich Christian Morgenstern (SPD) zu dem Termin an, berichtet Stefan Freundel.

Letzterer ist einer der Gründungsväter der BIGG. Die Grünen wollen seinen Informationen nach zumindest einen Vertreter ihrer Partei entsenden. Der Landtagsabgeordnete und Gernsbacher Gemeinderat Thomas Hentschel habe keine Zeit. Von der CDU wird Wolfgang Müller, der die BIGG unterstützt, sicher auch vor Ort sein.

Die Bürgerinitiative ist laut ihrer gestrigen Pressemitteilung "gespannt, wie die Mehrheit der Stadträte zu der Entscheidung kommt, die Umweltgifte im Boden zu belassen und einfach mit Parkplätzen für zwei Lebensmittelmärkte zu überdeckeln". Der BIGG wäre es zwar "am liebsten, wenn sie sich wieder auflösen könnte, weil die Gemeinderäte doch noch mehrheitlich für die Entgiftung des Geländes votieren". Sollte dem aber nicht so sein und "das Gift im Boden belassen werden", peilt die BIGG einen Bürgerentscheid an, betont Freundel. "Sinnvoll und sparsam" sei es, diesen dann mit der Bürgermeisterwahl am 9. Juli 2017 zu koppeln. "Um den Zeitplan einhalten zu können, müssen wir aber dann voranmachen", stellte Müller gestern klar.

Eine Teilnahme seines Nachfolgers auf dem Rathaussessel, Dieter Knittel, an der heutigen Sitzung sei unwahrscheinlich. Eine Rückmeldung des Stadtoberhaupts ließ laut Freundel bisher auf sich warten. Knittels "Verhalten" solle auch besprochen werden im "Jockers". Die BIGG wirft dem scheidenden Bürgermeister vor, trotz seines "Versprechens in der Neujahrsansprache und in seiner Haushaltsrede, keine Entscheidung mehr in seiner Amtszeit zu treffen," nun "plötzlich Eile" an den Tag zu legen. Und das, obwohl weder "Änderungen des Sanierungsvertrages noch das Ergebnis des Einzelhandelsgutachtens vorliegen". Freundel geißelt das als "Blindflug".

Die BIGG kommt aufgrund von Sachverständigen zu dem Schluss, dass "das Pfleiderer-Areal eine der größten Umweltsünden in Baden-Württemberg ist", weil sich dort "mehrere Tonnen hochgiftiger Schwermetalle, Öle und Kohlenwasserstoffe in Boden und Grundwasser befinden". Daher möchte die Initiative die Mehrheit des Gemeinderats "dringend bitten, die Position zu überdenken".

www.altlasten-gernsbach.de

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