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Sportliche Gaudi und Party-Stimmung in der Jahnhalle
03.04.2017 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - 800 Besucher zählte die Grokage Gaggenau am Samstagabend in der Jahnhalle. Der ausrichtende Verein darf sich somit ebenso zum Kreis der Gewinner zählen wie alle teilnehmenden Mannschaften des zweiten Männerballett-Gauditurniers. Mit den meisten Stimmen der Jury ging die Grokage Ettlingenweier auch dieses Jahr als Sieger von der Bühne.

Die gute Laune und der Spaß, so wie es der Name "Gauditurnier" erwarten lassen, sie standen im Mittelpunkt. Gleichwohl, und dies machen auch die Platzierungen deutlich, nur mit Gaudi alleine war die Jury nicht zu überzeugen. Denn auch das Thema der Darbietung, die Choreographie und die Ausführung wurden bewertet. In der Jury wiederum saßen jeweils ein Mitglied der teilnehmenden Gruppen und ein neutrales Mitglied der Gastgeber. Die eigene Gruppe durfte dabei nicht bewertet werden.

Natürlich trugen die Gaggenauer nicht nur als Gastgeber, sondern auch auf der Bühne zum Gelingen des Abends bei: Der Fanfarenzug eröffnete das Spektakel, und die "Mägas", das Männerballett der Grokage, zeigten bei ihrem Tanz außer Konkurrenz, dass sie viel Freude an der tänzerischen Bewegung haben.

"Salem aleikum" und "Kölle alaaf"

Die Grokage Ettlingenweier aber war auch an diesem Abend nicht zu schlagen. "Salem aleikum und Kölle alaaf" war der Titel ihres Tanzes. Ein nicht unbrisantes Thema, das Aufeinandertreffen von Wüstensöhnen und Jecken vor dem Kölner Dom, doch mit dem nötigen Frohsinn wurde die Konfliktsituation gelöst. Sportlich, synchrone Abläufe, gut einstudiert das Thema umgesetzt - damit waren die Männer aus Ettlingenweier erfolgreich. Einen hervorragenden zweiten Platz holte die Grokage Sandweier, die mit ihrem Tanz ins Mafia-Milieu entführte - mit schweren Jungs und einem gar nicht so leichten Mädchen, das es zu stemmen galt. Ein überraschender Knalleffekt zum Schluss, so tanzten sich die Sandweierer verdient auf den zweiten Platz. Dritter wurden die Ettlinger Moschdschelle.

Allesamt auf dem vierten Platz waren die weiteren Teilnehmer, darunter der Carneval Club Bietigheim. Dass sich unterm grobkarierten Opa-Hemd ein strammer Body verbergen kann, zeigten die Herren eindrucksvoll unter dem Motto "Partytime im Altersheim".

Die Siedlergemeinschaft Rastatt-Münchfeld präsentierten sich als sportliche Dschungelkämpfer, sehr zum Wohlgefallen auch von Moderatorin Christine Vogel: "Ich stehe auf Uniformen". Als ulkiges Nummerngirl wusste sie ihre Rolle zur Freude des Publikums auszufüllen. Die "Siedlerbube" wiederum erwiesen sich als sportlich-durchtrainierte Truppe, das etwas abrupte Ende ihres Tanzes stand allerdings einer vorderen Platzierung entgegen.

Während sich somit nur die Teilnehmer aus Ettlingenweier, Sandweier und Ettlingen über einen pinkfarbenen Pokal freuen durften, mussten sich die anderen Teams mit einer Kiste Bier begnügen. Doch das "Pilsrudel" des Carnevalvereins Spessarter Eber wird darüber genau so wenig traurig gewesen sein wie die "Piraten" aus Stutensee, der Carneval Club Bietigheim oder die Siedler aus dem Münchfeld.

Wie Showtanz richtig geht, das zeigte vor der Siegerehrung die weibliche Showtanzgruppe der Grokage Gaggenau. Mit "Fire" waren die jungen Frauen bereits bei den diesjährigen Fremdensitzungen erfolgreich - verdienten Beifall gab es nun erneut.

Mit DJ Richy wurde es nach dem offiziellen Programm noch ein langer Partyabend - und nicht zuletzt dank der vielen ehrenamtlichen Helfer aus den Reihen der Grokage bleibt für die Mägas die Erkenntnis: Einem dritten Gaudi-Turnier dürfte nichts im Wege stehen.

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