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"Superjob" diesmal mit "Superstar"
Die Sponsoren und Unterstützer der Gernsbacher Ausbildungsmesse 'Superjob' präsentieren in der Realschule das neue Werbeplakat für die siebte Auflage am 27. April.  Foto: Metz
08.04.2017 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

"Superjob" 2017? 52 Aussteller stellen diesmal mehr als 80 Berufe in der Gernsbacher Stadthalle vor. Und passend zum Messenamen kommt am Donnerstag, 27. April, auch ein "Superstar" - zumindest ein kleiner. Für den musikalischen Höhepunkt soll Mark Hoffmann sorgen. Der siegte zwar nicht im Vorjahr bei "Deutschland sucht den Superstar", kam aber immerhin ins Finale. Hoffmann tritt um 17.15 und 18.30 Uhr auf.

Den späten Nachmittag hält Thomas Pörings, Chef der Volksbank Baden-Baden Rastatt, als Veranstaltungszeit für ideal. "Von 15 bis 20 Uhr ist besser als morgens, denn in Gernsbach kann jeder Jugendliche seine Familie mitbringen", weiß er um die wichtige Orientierungshilfe, die die Eltern geben. Vom "Erfolgsmodell" beim "Buhlen um Auszubildende" sprachen gestern in der Realschule nicht nur Hausherr und Rektor Joachim Schneider sowie Bürgermeister Dieter Knittel. Auch die engagierten Betriebe im Murgtal nutzen die "Superjob" eifrig.

Gerwin Kohlbecker berichtete als Ausbildungsleiter bei Daimler in Gaggenau ebenso wie Frank Oertel von Glatfelter in Gernsbach über zahlreiche Bewerber für ihre 90 beziehungsweise zwölf Ausbildungsplätze - doch die Verhältnisse verschieben sich. "Die Probleme und Tendenzen sind in jeder Branche dieselben. In den technischen Berufen wird es immer schwieriger, geeignete Auszubildende zu finden", erzählte Oertel im Beisein von IHK-Boss Wolfgang Grenke. Glatfelter habe es diesmal "nicht geschafft, alle Ausbildungsplätze zu besetzen". Kohlbecker sieht selbst auf den Daimler-Konzern Probleme zukommen in Bereichen wie dem Mechatroniker. "Wir planen, 400 Roboter zu installieren - daran sieht man, wohin die Reise geht mit der Automatisierung", warb der Ausbildungsleiter beim Nachwuchs für einen Fokus auf solche Bereiche.

Die "Superjob" bietet den Firmen ein ideales Werbefeld: "55 Prozent unserer Auszubildenden kommen aus einem Umkreis von zehn Kilometern rund ums Werk. Daher ist die Messe auch so wichtig für uns", unterstrich Kohlbecker. Von hervorragenden Auswahlmöglichkeiten berichteten Grenke und Annette Hanfstein von der Agentur für Arbeit. Inzwischen herrsche ein "Bewerbermarkt" mit 1,3 Stellen je Nase. Auszubildende hätten deshalb in der Region "hervorragende Aussichten".

"Superjob"-Organisator Helmut Bohn dankte zum Schluss nicht nur der Stadt Gernsbach, die die Stadthalle seit der ersten Ausbildungsmesse kostenlos zur Verfügung stellt. "Das kommt selten vor", betonte er. Besonders lobte Bohn seinen Mitinitiator und langjährigen Helfer Wolfgang Baecker. Der ehemalige Personalverantwortliche bei Smurfit Kappa übergab die Zügel an Jüngere.

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