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Sanierung an der richtigen Stelle?
Entlang der L 83 ist eine Stützmauersanierung auf einer Gesamtstrecke von 1 800 Metern geplant.  Foto: Margull/av
13.04.2017 - 00:00 Uhr
Forbach/Gernsbach (red/ ham) - Die Landesregierung hat die Sanierung von gleich drei Bundes- beziehungsweise Landstraßen im Murgtal abgesegnet. Die B462 von Gernsbach nach Hilpertsau wird auf einer Baulänge von 2900 Metern und die L76b vom Kaltenbronn bis zur Kreisgrenze Richtung Sprollenhaus auf einer Baulänge von 2100 Metern ertüchtigt. Zudem erfolgt entlang der L83 eine Stützmauersanierung über 1800 Meter.

"Grün-Schwarz in Baden-Württemberg investiert konsequent in den Abbau des Sanierungsstaus. Diese politische Schwerpunktsetzung ermöglicht es, dass nun auch die Projekte im Kreis Rastatt in der ersten Tranche für 2017 dabei sind", erklärt der Gernsbacher Landtagsabgeordnete der Grünen, Thomas Hentschel. "Mehr Mittel für den Erhalt erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sie sind schlicht ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Je früher wir Fahrbahnschäden beseitigen, um so günstiger sind die Maßnahmen für die Steuerzahler. Was wir heute sanieren, holt uns in Zukunft nicht als mehrfach teurer Ersatzneubau ein", ergänzt er in seiner Mitteilung.

In die Sanierung von Landesstraßen inklusive Brücken hat die Landesregierung von 2013 bis 2016 im Schnitt 97 Millionen Euro investiert. Der Landesrechnungshof hatte als Minimum für den Straßenerhalt 80 Millionen Euro jährlich ermittelt. Diese seien nötig, um den Gesamtzustand des Netzes stabil zu halten. "Wir müssen darüber hinausgehen, da der Erhalt der Landesstraßen in den vergangenen Jahrzehnten leider vernachlässigt wurde. Sehr viele Landesstraßen haben sich zu Holperstrecken entwickelt", meint der grüne Landespolitiker aus dem Murgtal und spricht von einer Kehrtwende. Erstmals seit 1992 habe sich die Beschaffenheit der Straßen verbessert.

Der Ortschaftsrat in Reichental sieht das Projekt auf der L76b kritischer. "Die Sanierung bis zur Landesgrenze ist nicht nötig", hieß es bereits vergangene Woche. Zudem waren sich die Bürgervertreter um Ortsvorsteher Bernhard Otto Wieland einig, "dass die Straße vom Kaltenbronn nach Reichental eine Sanierung nötiger hätte. Dort wird aber nichts gemacht, obwohl wir jedes Jahr reklamieren". Auf der gefährlichen Strecke passieren von Frühjahr bis Herbst regelmäßig Motorradunfälle. Udo Janetzki (BVR + SPD) ergänzte später in der Sitzung, sofern der Umbau der L76b in Richtung Reichental käme, sollte die Gemeinde den "Antrag stellen, dass die Straße künftig für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt wird". Überdies plädierten Wieland und Janetzki dafür, einen Antrag beim Landratsamt zu stellen, um das Ortsschild hinter die drei Häuser am Ortsausgang versetzen zu dürfen". Die Anwohner beklagen, dass viele Auto- und Motorradfahrer auf ihrer Höhe sofort Gas geben - als Ideallösung für mehr Ruhe sehen die Räte deshalb gar ein Ortsschild, das "200 Meter weiter weg ist".

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