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Statt Dickbauch bald Normalfigur
18.04.2017 - 00:00 Uhr
Von Michael Wessel

Gaggenau - Vor drei Jahren wog der Ottenauer Ewald Huck (Jahrgang 1950) noch 156 Kilo, obwohl sein Normalgewicht für seine 169 Zentimeter nur 69 Kilo beträgt, also deutlich weniger als die Hälfte. Heute bringt er nur noch 90 Kilo auf die Waage, und er hat sich vorgenommen, weitere zehn Kilo bis zum Jahresende abzunehmen. Es passiert inzwischen häufig, dass ihn Bekannte nicht sofort erkennen und ihn dann aber fragen: "Ewald, wie hast Du das nur geschafft?"

Rückblickend versteht es Ewald Huck selbst nicht, wie es zu den stattlichen 156 Kilo kommen konnte. Immer wieder hatte er abnehmen wollen und stattdessen weiter zugenommen. Aber dann gefiel er sich selbst nicht mehr und er fing zunächst an, mit seinem bis dahin kaum genutzten E-Bike zu fahren. Die Strecken wurden sukzessive länger, und bald nutzte er statt des E-Bikes sein altes Fahrrad, um mehr Energie zu verbrauchen. Auch beim anschließenden regelmäßigen Laufen fing er wieder mit kurzen Strecken an und steigerte sich dann kontinuierlich. Wenn er in Ottenau ist, dann geht er einmal wöchentlich zum Schloss Favorite und das bereits morgens ab fünf Uhr. Schaffte er anfangs mit seinem Übergewicht nur drei Kilometer in der Stunde, so sind es heute mehr als sechs. Da ist er dann ganz schön stramm unterwegs.

Aber meist ist er morgens nicht hier in der Region auf den Beinen, denn der Reiselustige verbringt mit seiner Frau Marianne etwa 80 Prozent des Jahres mit dem Reisemobil irgendwo in Südeuropa. Und so schwärmt er: "Es ist herrlich, in aller Morgenfrühe am Strand von San Remo zu laufen und sich darüber zu freuen, dass dies die Gesundheit erlaubt! Von dort aus führt übrigens der angeblich schönste Radweg bis nach Imperia. Das muss man nutzen!"

Mit Ratschlägen hält sich Huck zurück

Mit dem unaufgeforderten Erteilen von Ratschlägen zur Gewichtsreduzierung hält sich Ewald Huck heute bewusst zurück, denn er ist sich bewusst, dass jeder Mensch verschieden ist und es unzählige Gründe für Übergewicht gibt. Wenn er jedoch gefragt wird, dann gibt er seine Erfahrungen gerne weiter.

Anders ist es mit seinen Erfahrungen auf Reisen. Hierzu hält er inzwischen Vorträge auf großen Caravan-Messen, und er organisiert auch gemeinsame Touren für Caravan-Begeisterte. Die beiden Reisen in 2017 sind längst ausgebucht, und jetzt bereits plant er die Touren für 2018.

Auf sein weiteres Erfolgsrezept angesprochen stellt er fest: "Bewegung und Ernährung sind fast alles!" Daher hat er auch seine Ernährung auf mediterrane Kost umgestellt - und selbst damit ist für ihn in der Regel ab 15 Uhr Schluss. Wenn jedoch Feste gefeiert werden, macht er mit, denn er ist alles andere als ein Trauerkloß. Am nächsten Tag geht es dann für ihn aber wieder konsequent weiter. Das beinhaltet übrigens auch, dass er in sein Smartphone einerseits eingibt, was er gegessen und getrunken hat, und andererseits täglich ermitteln lässt, was er durch Bewegung "verbrannt hat". Dabei ist es für ihn immer wieder spannend und Ansporn, wie das Ergebnis ausfällt.

Ein Erfolgserlebnis war es für ihn natürlich auch, als ihm sein Hausarzt kürzlich verkündete, dass er inzwischen Top-Blutwerte habe und keine Tabletten zur Senkung des Blutdrucks mehr einnehmen müsse. Inzwischen hat er auch statt 32+ die gängige Konfektionsgröße 25.

Ewald Huck freut sich weiter darüber, dass es aufgrund der kontinuierlichen Gewichtsabnahme bei intensiver Bewegung keine Probleme mit überschüssiger Haut gab, denn die war nicht nur in seiner "Dickbauch-Phase" straff, sondern sie ist es heute noch. Und auch dann, wenn er weitere zehn Kilo bis zum Jahresende abgenommen hat, wird sich nach seiner Einschätzung nichts daran ändern, und so ist er sich sicher: "An mir schnippelt keiner rum!"

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