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Erschließung kostet Eigentümer nichts
Mit Ingenieurin Isabell Brüstle (links), Mario Würz und Ortsvorsteher Hans-Jörg Wiederrecht (rechts) bringt Katrin Buhrke die Flurneuordnung in Bermersbach voran.  Foto: Wunsch
18.04.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (red) - Der offizielle Startschuss für das Flurneuordnungsverfahren "Altefail" im Ortsteil Bermersbach ist erfolgt, freute sich Bürgermeisterin Katrin Buhrke vergangene Woche am Ziegenstall in Bermersbach. Die Flurneuordnungsbehörde beim Landratsamt Rastatt hatte zu dem Termin eingeladen, um der Gemeinde Forbach den offiziellen Anordnungsbeschluss zu übergeben.

Mario Würz, Leiter der Flurneuordnungsbehörde, und Isabell Brüstle, leitende Ingenieurin des Verfahrens, erläuterten nochmals die Kenngrößen und Ziele des Gebietes. Die Verfahrensfläche ist elf Hektar groß und umfasst 386 Grundstücke von 227 Eigentümern. Die geplanten Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 200000 Euro. Hierfür ist laut einer Pressemitteilung der Gemeinde ein Landezuschuss in Höhe von mindestens 75 Prozent zu erwarten.

Der Gemeinderat der Gemeinde Forbach hatte bereits im Juni 2016 den Beschluss gefasst, dass alle nicht durch Zuschuss gedeckten Kosten von der Gemeinde übernommen werden, das heißt: Für die Grundstückseigentümer entstehen durch die Erschließungs- und Neuordnungsmaßnahmen keinerlei Kosten.

Die Ziele des Verfahrens sind zum einen die wintergerechte Erschließung des Ziegenstalls durch den Bau einer asphaltierten Zufahrt sowie einer Wendemöglichkeit und die Instandsetzung des Feldwegs bis zum Waldrand. Zum anderen soll auch eine bessere Erschließung der Grundstücke sowie eine ordentliche Wasserableitung entlang der Wege erfolgen. Durch den Bau von Zufahrtsrampen ins Gelände soll es künftig auch möglich sein, mit größeren Mähgeräten in die Fläche zu kommen, um diese besser bewirtschaften zu können.

Eigentümer haben innerhalb des Verfahrens die Möglichkeit, die Neuordnung ihrer Grundstücke durch Tausch, Verkauf, Umlegung oder Zusammenlegung zu regeln. Hierdurch kann die Anzahl der realgeteilten Grundstücke reduziert und wirtschaftlichere Einheiten gebildet werden, betont die Gemeinde.

Vorangegangen waren dem jetzigen Anordnungsbeschluss bereits mehrere Bürger- und Beteiligtengespräche, ein Bürgerworkshop sowie zahlreiche Behördengespräche. Parallel läuft aktuell auch schon eine ökologische Ressourcenanalyse. Hierbei muss eine komplette Vegetationsperiode betrachtet werden. Als weitere Schritte plant das Rathaus die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft, die Vorstellung und Genehmigung des Wege- und Gewässerplans sowie einen Wunschtermin mit jedem beteiligten Grundstückseigentümer. Wenn alles termingerecht läuft, können im Sommer 2018 die Erschließungsmaßnahmen beginnen.

Buhrke nahm bei dem Termin vor Ort auch Abschied von Isabell Brüstle, die sowohl das Verfahren "Demersklingen" in Forbach als auch nun "Altefail" in Bermersbach maßgeblich als leitende Ingenieurin begleitet hat. Sie wechselt vom Landratsamt Rastatt in das Landesamt nach Stuttgart. Buhrke dankte ihr nochmals für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihr alles Gute für die berufliche Karriere.

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