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Hochwasserschutz für Waldseebad kostet mehr als eine Million Euro
Nichts geht mehr: Das Gaggenauer Waldseebad beim Hochwasser am 12. Juni 2016. Die Freizeiteinrichtung ist seitdem geschlossen.  Foto: Archiv
20.04.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - Hochwasserschutz ist kostenintensiv. Eine entsprechende Maßnahme am Traischbach im Bereich Waldseebad wird für die reinen Baukosten laut einer aktuellen Kostenermittlung 1,03 Millionen Euro verschlingen. Diese Summe ist in der Sitzungsvorlage für die nächste Gemeinderatssitzung aufgelistet. Eine Flussgebietsuntersuchung des Ingenieurbüros Wald und Corbe aus Hügelsheim hatte ergeben, "dass im Bereich des Waldseebads derzeit sehr häufig mit Überflutungen gerechnet werden muss". Um einen dauerhaften Betrieb der Freizeiteinrichtung sicherstellen zu können, muss laut Verwaltung die Hochwassergefährdung durch den Traischbach und seinen Seitenzufluss deutlich reduziert werden. Vorgesehen sind laut einer Konzeption eine deutliche Aufweitung der Traischbachverdolung und weitere Maßnahmen. Im Bereich des Parkplatzes ist ein Rechteckprofil geplant. Auch der Seitenzufluss soll deutlich vergrößert werden. In den Zustrombereichen müsse der offene Bachlauf ausgebaut werden. Außerdem sollen Geländemodellierungen das Oberflächenwasser aus den beiden Tälern zu den neuen Einlaufbauwerken lenken. Bekanntlich hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 3. April beschlossen, dass der Standort Waldseebad erhalten bleiben soll. Offen ist derzeit noch, ob es weiter ein Naturbad oder ein chemisch-technisches Bad mit Chlorwasser geben wird. Der Gemeinderat soll am Montag den Auftrag für die Erstellung von Planungsleistungen für die Hochwasserschutzmaßnahme an das Hügelsheimer Ingenieurbüro Wald und Corbe zum Angebotspreis von rund 105000 Euro netto vergeben. Zu Beginn der Sitzung sollen die Räte nach den Bekanntgaben der Wiederwahl des Leitenden Hauptbrandmeisters Dieter Spannagel zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Gaggenau zustimmen. Vorgesehen ist ferner die Billigung des Entwurfs zur achten Änderung des Bebauungsplans "Hinterm Graben, Oben im Feld, Schlotteräxt, Langwiesen" vor Durchführung der Offenlage. Auf diesem Areal sollte ursprünglich eine Unterkunft für Flüchtlinge errichtet werden. Die Festsetzung als Mischgebiet war durch Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg aufgehoben worden (wir berichteten). Planungsziel ist jetzt eine gewerbliche Nutzung. Anfragen und die Einwohnerfragestunde beenden den öffentlichen Teil. Die Sitzung des Gemeinderats beginnt am Montag, 24. April, um 18 Uhr im Bürgersaal des Gaggenauer Rathauses.
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