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Familie gibt den Anstoß zur Bewerbung
Mit dem Wahlspruch 'Unabhängig, verbindlich und von hier!' will Claus Neumann bei den Bürgern punkten. Foto: pr
21.04.2017 - 00:00 Uhr
Von Stephan Juch

Gernsbach - Der zweite Bewerber für die Nachfolge von Bürgermeister Dieter Knittel heißt Claus Neumann. Der gebürtige Gernsbacher hat gestern seine Unterlagen im Rathaus eingereicht und wirbt mit dem Wahlspruch "Unabhängig, verbindlich und von hier!" um die Gunst der Wähler am 9. Juli.

Der Entschluss, in seiner Heimatstadt Bürgermeister werden zu wollen, sei im vergangenen Jahr gereift. Regelmäßig habe er mit seiner Familie auch über kommunalpolitische Themen diskutiert. Dabei habe er festgestellt, dass der Bürgermeister Neumann einiges anders machen würde als der Bürgermeister Knittel. "Den Stein haben letztlich meine Kinder ins Rollen gebracht", verrät der 52-Jährige im BT-Gespräch. Die 23 Jahre alte Tochter und der 20 Jahre alte Sohn fragten schließlich den Papa, ob er nicht kandidieren wolle. Das tut er jetzt.

Politisch engagiert war der leitende Angestellte bei der Bilfinger HSG FM Südwest GmbH Mannheim bislang nicht. Dennoch bringe er einiges an Erfahrung mit, was für den Bürgermeister-Job von Bedeutung sei: "Verwaltungsarbeit und Personalmanagement gehören ebenso wie Budget-Verantwortung zu meinen beruflichen Aufgaben beim derzeitigen Arbeitgeber. Ausschreibungsverfahren, Vertragswesen und Ausführung verschiedenster kommunaler Aufgaben zählen zu meinem Aufgabengebiet, da das Unternehmen Dienstleistungen für Industrie, Banken und Versicherungen sowie Landkreise und Kommunen übernimmt", erklärt Neumann.

Über konkrete kommunalpolitische Inhalte seines Wahlkampfs wollte er gestern noch nichts verraten. Das werde er im Laufe der kommenden Wochen und Monate bis zum Wahltag im direkten Gespräch mit den Bürgern tun. Geplant sind Auftritte auf dem Gernsbacher Wochenmarkt, Besuche bei Vereinen und Organisationen sowie natürlich der Kontakt zu den Gemeinderatsfraktionen. Die erste Gelegenheit für Wähler, mit dem Kandidaten ins Gespräch zu kommen, bietet sich am Samstag, 29. April, ab 10 Uhr an der Stadtbrücke. Informieren kann man sich zudem über seine Internetseite.

Neumann betont, dass er als unabhängiger Kandidat antrete und auch unabhängig bleiben wolle. "In meiner jahrzehntelangen Tätigkeit suchte ich immer wieder neue berufliche Herausforderungen. Dabei waren mir meine Fähigkeiten zu Analysen und Kommunikation hilfreiche Begleiter", nennt er seine Stärken. Schon als Jugendlicher habe Neumann als Kreisjugendleiter im Roten Kreuz soziale Kompetenz unter Beweis gestellt. Mitglied ist der Gernsbacher beim Hockey-Club und der DLRG, zudem engagiert er sich bei der Fastnachtsgruppe "Stadtbunnys", für die er einst wegen seiner Kinder als erwachsener Betreuer fungierte. Als Hobbys gibt er zudem Reisen mit dem Wohnmobil sowie die aktive Teilnahme am Altstadtfest und Weihnachtsmarkt an.

Der berufliche Werdegang von Claus Neumann begann mit einer Lehre bei Holtzmann im Werk Wolfsheck in Forbach. Dort arbeitete er als Mess- und Regelmechaniker und später als Werkstattleiter, Ausbildungs- sowie Industriemeister. Viele Jahre war er beim Mineralölhandel Späth in Gernsbach beschäftigt, ehe Neumann 2004 zu Bilfinger wechselte. Dort ist er inzwischen als Standortleiter in der Geschäftsführung von Bilfinger HSG Facility Management für den Standort Südbaden und circa 70 Mitarbeiter verantwortlich.

Als Ziele im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister gibt er an, "über alle Partei- und Ortsgrenzen hinweg gemeinsam mit Ihnen die Zukunft in unserer Gemeinde zu gestalten". Zudem seien ihm der Dialog mit den Bürgern, das Fördern des Miteinanders der Generationen und das Stärken des bürgerschaftlichen Engagements besonders wichtig.

www.buergermeister-fuer-gernsbach.jimdo.com

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