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Lebendige Partnerschaft der Feuerwehren
30.05.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (fmb) - Im vergangenen Jahr begingen die Feuerwehren Annemasse und Gaggenau ihr 45-jähriges Bestehen der Partnerschaft in der französischen Stadt am Genfer See. An diesem Wochenende war der Rückbesuch im Murgtal angesagt. Von Freitag bis Sonntag hielten sich rund 30 französische Feuerwehrangehörige in Gaggenau auf, um neue Verbindungen zu knüpfen und bestehende zu bekräftigen.

Die Feier wurde auf privater Ebene organisiert. Gemeinsame Unternehmungen waren die Besichtigung einer Karlsruher Brauerei und ein festlicher Abend im Rettungszentrum.

Am Sonntag fand der offizielle Festakt statt, wobei der leitende Hauptbrandmeister Dieter Spannagel an die Gründung der bis heute bestehenden Partnerschaft erinnerte. "Mit Weitblick haben nicht nur die beiden damaligen Bürgermeister Henri Jeantet und Dr. Helmut Dahringer unserer beiden Städte, sondern auch die damaligen Feuerwehrführer René Esposito und August Hurrle die Verschwisterung unserer Feuerwehren besiegelt", so Spannagel. Besonders freute es ihn, dass die Partnerschaft so lange gehalten hat und mit Leben erfüllt ist. Dies gelte im privaten als auch in dienstlichen Bereichen. Ein Zeichen dafür war, dass einige Feuerwehrangehörige bei der französischen Delegation dabei waren, die nicht mehr in Annemasse wohnen und leben.

Bürgermeister Michael Pfeiffer zitierte aus der Partnerschaftsurkunde einen Satz, der heute wie vor 45 Jahren eine Gewichtigkeit hat: "In der Überzeugung, dass ein gutnachbarliches Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland unerlässliche Voraussetzung für das Wohl beider Völker ist und in der Erkenntnis, dass ein solches Verhältnis zwischen den beiden Ländern auch Grundlage ist für eine glückliche Entwicklung zu einem in Freiheit und Frieden geeinten Europa."

Freundschaft für eine lebenswerte Zukunft

"So ist es den Feuerwehrangehörigen beider Städte unbedingt zugutezuhalten, dass sie aus einer schlimmen Vergangenheit gelernt, die richtigen Schlüsse für eine gute Zukunft gezogen und dann auch tatkräftig die passenden Weichenstellungen vorgenommen haben", sagte Pfeiffer. Dabei erinnerte er an Günter Spannagel, der damals das Abkommen weiter ausgebaut und gefördert habe. Diese Freund- und Partnerschaft lebe - und dies für eine lebenswerte Zukunft.

Von einer zeitlosen Verständigung sprach der stellvertretende Kommandant Franck Rimontteil aus Annemasse. Auf beiden Seiten gäbe es liebevolle Menschen, die diese Freundschaft pflegen. "Bei diesen Treffen werden Aufrichtigkeit gezeigt, Freude geteilt und eine Verbundenheit vollzogen. In dieser schnelllebigen Zeit finde ich es fantastisch, dass es solche Momente der Freundschaft gibt und dies sollte man festhalten", so Rimontteil.

Als Zeichen der europäischen Freundschaft beider Wehren wurden am Schluss der offiziellen Zeremonie die beiden Nationalhymnen abgespielt. Als Zeichen für die Zukunft Europas trugen während der Europahymne die Kinderfeuerwehren aus Ottenau und Hörden die Europafahne in das Rettungszentrum.

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