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Kandidat schneller als Gemeinde
Markus Burger bewirbt sich bereits vor der offiziellen Ausschreibung der Bürgermeister-Stelle in Loffenau.  Foto: pr
16.06.2017 - 00:00 Uhr
Loffenau (ham) - Die Stelle ist noch nicht offiziell ausgeschrieben - doch schon meldet sich der erste Bürgermeister-Kandidat für Loffenau: Der 32-jährige Markus Burger möchte in seinem Geburtsort die "Gelegenheit nutzen und Erich Steigerwald beerben". Zusammen mit der Bundestagswahl am 24. September wird ein Nachfolger für den vier Jahrzehnte fest im Sattel sitzenden Schultes bestimmt.

Der erste Kandidat zieht dabei wie Lucky Luke schneller als sein Schatten. Die Stelle schreibt die Gemeinde erst am 7. Juli im Staatsanzeiger offiziell aus, frühestens am Tag danach können um 0 Uhr die Bewerbungsunterlagen im Rathaus-Briefkasten eingeworfen werden. Die Frist endet am 28. August. Burger begründet seine vorzeitige Kandidatur mit den nahenden "Sommerferien. So kann ich noch mehrere Vereinsveranstaltungen oder das Sportfest besuchen", erläutert das passive Mitglied des TSV Loffenau. Seine Hausbesuche will der ledige Diplom-Verwaltungswirt im August beginnen.

"Ich kenne und liebe die Gemeinde von Kindesbeinen an und bringe durch meine sechs Berufsjahre in Rastatt und Konstanz die nötige Distanz und den erforderlichen unverstellten Blick von außen mit", schreibt Burger in seiner ersten Pressemitteilung mit Blick auf seine "Bewerbung mit sehr viel Leidenschaft". Er ist parteilos und will auch als "unabhängiger Kandidat" antreten.

Burger wuchs in Loffenau auf, absolvierte sein Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Gernsbach und studierte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Danach begann er bei der Stadt Rastatt in der Kämmerei. 2011 wechselte Burger als Kassenleiter ans Landratsamt Konstanz und stieg 2013 zum Leiter der Finanzverwaltung mit zehn Mitarbeitern auf. Seit dem Vorjahr ist er zusätzlich Mitgeschäftsführer der Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Konstanz gGmbH, die sich mit der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt befasst.

Loffenau ordnet der erste Bürgermeister-Kandidat der Wahl im September als eine "lebens- und liebenswerte Gemeinde mit Potenzial" ein. Bürgermeister Steigerwald habe sie "in den vergangenen Jahrzehnten zusammen mit Amtsleiter Georg Lamparth maßgeblich geprägt", meint Burger weiter. Aber es warteten in den kommenden Jahren auch zahlreiche Herausforderungen auf den neuen Rathaus-Chef. Burger nennt vor allem den "demografischen Wandel" und Infrastruktur-Maßnahmen.

Seit gestern ist seine Homepage online. Morgen, 17. Juni, sucht er die ersten Gespräche mit den Bürgern bei Gießlers Landmarkt (8.30 bis 12.30 Uhr) und ab 15 Uhr beim Fest der Bauwagenjugend Loffenau.

www.markus-burger.info

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