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Blütenpracht zu Antonius′ Ehren
Angeführt von Pfarrer Thomas Holler und den Ministranten zieht die Prozession durch die Straßen von Bermersbach von der Kirche zum Antonius-Altar. Foto: Götz
19.06.2017 - 00:00 Uhr
Von Raimund Götz

Forbach - Alljährlich begeht Bermersbach das Fest seines Patrons, des Heiligen Antonius, mit einem feierlichen Festgottesdienst und einer anschließenden Prozession durch die schön geschmückten Straßen und Gassen. Nicht nur für die Christen des Bergdorfes ist dieses Patrozinium ein besonderes Ereignis im Jahresablauf, viele Gläubigen von nah und fern werden von den Feierlichkeiten und besonders von dem fantasievoll und aufwendig gestalteten, 90 Meter langen Blumenteppich angezogen. So auch am gestrigen Sonntag.

Das kurzlebige Kunstwerk kommt nur durch die Mitarbeit vieler Bürger zustande, wobei Inge Wunsch, Dagmar Wunsch-Kowalski, Bernadette Wunsch und Ulrike Asal die Koordination obliegt. Schon bevor die eigentlichen Arbeiten an dem Kunstwerk begonnen hatten, erarbeiteten die Organisatorinnen Pläne und Skizzen, die dann von den rund 40 Helfern ausgelegt wurden.

Am Freitag vor dem Festtag wurde auf Feldern und Wiesen nach Blumen und Blüten gesucht und an zentraler Stelle abgeliefert. Diese Arbeit leisteten vor allem die Ministranten, nur bei den schwer zu pflückenden Blüten, wie zum Beispiel dem Holunder, war die Hilfe Erwachsener nötig. Auch viele Einwohner brachten Blumen und Blüten zum Sammelplatz.

Eine besondere Herausforderung ist immer die Beschaffung von Gras. Denn gebraucht wird nicht einfach Gras, wie es auf der Wiese wächst: Benötigt wird Binsengras, das auch noch gehäckselt werden muss. Diese Arbeit wird schon seit Jahren von Franz Roll bestens gemeistert. Früh um 5 Uhr machten sich dann am Sonntag die kreativen 40 Helfer an die Aufgabe, mit den Blüten Ornamente und Bilder zu gestalten.

Von der Kirche, vom feierlichen Hochamt aus, bewegte sich später die Prozession zum Antonius-Altar. Voran der Musikverein unter der Leitung von Hans Bogner. Unterm "Himmel" ging Pfarrer Thomas Holler mit der Monstranz. Am Antonius-Altar begleitete der Kirchenchor die Andacht, und der Seelsorger spendete den Segen für die zahlreichen Gläubigen. Am Ende der kirchlichen Feierlichkeiten hatte der Musikverein die Einwohner und die Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein auf dem Schulhof eingeladen. Leider wurde am späten Nachmittag die Blütenpracht in die Abfalltonnen gefegt.

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