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Zurück in die Zukunft: BVB vor Wiedersehen mit Wembley
BVB-Coach
13.09.2017 - 15:18 Uhr
London (dpa) - In der Bundesliga hatte Tabellenführer Borussia Dortmund einen moderaten Start mit lösbaren Aufgaben gegen Wolfsburg, Hertha BSC und Freiburg. Zum Champions-League-Auftakt ist der Revierclub ungleich stärker gefordert.

Das Duell mit Tottenham Hotspur im 90 000 Zuschauer fassenden Wembley Stadion hat schon fast Endspielcharakter. Schließlich gilt die Gruppe H mit dem BVB, Tottenham, Real Madrid und Nikosia als die schwerste. Die wichtigsten Fakten:

PERSONAL: Nach den kurzfristigen Ausfällen von Marc Bartra und Marcel Schmelzer, die sich beide in Freiburg verletzten, muss Trainer Peter Bosz die Abwehr umstellen. Für Innenverteidiger Bartra dürfte der erfahrene Ömer Toprak auflaufen. Außenverteidiger Schmelzer wird wohl durch Dan-Axel Zagadou ersetzt. «Jeremy Toljan ist noch nicht sehr lange da. Er braucht noch Zeit», sagte Bosz zu einer möglichen Alternative. Zudem fällt der erkrankte Neven Subotic kurzfristig aus. «Bei uns sind allein drei Linksverteidiger verletzt. Das dürfte Rekord sein», klagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beim Abflug mit Verweis auf die Ausfälle von Schmelzer, Raphael Guerreiro und Erik Durm.

AUSGANGSLAGE: Die beiden Partien gegen die Spurs dürften am Ende den Ausschlag geben, ob der BVB sich erneut für die K.o.-Runde qualifiziert. «Der direkte Vergleich mit Tottenham kann entscheidend sein, weil Real Madrid der Favorit auf den Gruppensieg ist», sagte Watzke. Apoel Nikosia geht dagegen als Außenseiter ins Rennen.

SPIELORT: Vier Jahre nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen den FC Bayern kehrt der BVB zurück ins Wembley-Stadion. Weil die heimische White Hart Lane erneuert wird, trägt Tottenham seine Heimspiele im englischen Nationalstadion aus. Das scheint für das englische Spitzenteam ein Nachteil zu sein. In insgesamt zwölf Partien gab es nur zwei Siege für die Spurs.

HISTORIE: Beide Team standen sich erst einmal gegenüber. Vor anderthalb Jahren setzte sich der BVB im Achtelfinale der Europa League ohne große Mühe mit zwei Siegen (2:1/3:0) durch. Hohe Aussagekraft hat das jedoch nicht: Damals machte sich Tottenham noch Hoffnung auf den englischen Meistertitel und schickte deshalb eine B-Elf ins Rennen. In der Champions League ist eine solche Taktik kein Thema. «Sie werden es uns nicht erneut so leicht machen», kommentierte Mittelfeldspieler Nuri Sahin.

TRAINER: Mauricio Pochettino (Tottenham): «In der Theorie wird Real Madrid Erster und die anderen kämpfen um den zweiten Platz. Dortmund hat eine großartige Mannschaft. Aber wir haben eine Siegermentalität und werden von Anfang an aggressiv sein.»

Peter Bosz (Dortmund): «Das ist das höchste Niveau, was man in Europa spielen kann. Das macht Spaß. Das erste Spiel ist immer wichtig. Wir versuchen zu gewinnen, so gehen wir in jedes Spiel. Ich will, dass wir mutig sind.»

Pressemappe zum Spiel mit Daten und Fakten auf UEFA.com

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