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BVB nach 1:2 gegen Salzburg vor K.o. in der Europa League
Schwach
09.03.2018 - 07:21 Uhr
Dortmund (dpa) - Beim 1:2 (0:0) gegen Österreichs Serienmeister FC Salzburg hat sich Borussia Dortmund in einer erschreckend schwachen Form präsentiert. Nun steht das Team des österreichischen Fußball-Lehrers Peter Stöger schon im Achtelfinale vor dem Europa-League-Knockout.

«Momentan ist es schwer für mich, das zu erklären» - Minuten nach dem Ende der Partie wirkte Stöger ratlos.

DIE ANALYSE: In den ersten 45 Minuten war die Leistung des Bundesliga-Tabellendritten noch akzeptabel, wenngleich nicht überzeugend. Nach dem Seitenwechsel und zwei Treffern der Salzburger durch den Kosovaren Valon Berisha in der 49. Minute per Foul-Elfmeter und in der 56. Minute lief fast gar nichts mehr bei den BVB-Profis. Allein André Schürrles Tor in der 62. Minute macht noch ein wenig Hoffnung für die zweite Begegnung.

DAS SAGTEN DIE TRAINER: «Sehr dürftig» - diese Stöger-Aussage war absolut zutreffend. Nichts mehr war zu sehen von dem Schwung, mit dem die Borussen beim 1:1 in Leipzig am Samstag, zumindest über einen längeren Zeitraum, das zeigten, was sie früher ausmachte: Offensivgeist, gutes Pass-Spiel, Mut zum Risiko. Gegen Salzburg war die BVB-Auswahl weit davon entfernt, ihren Ansprüchen genügen zu können. Und Gäste-Coach Marco Rose? Der wollte den Gegner nicht bewerten, sondern hielt eines - auch das korrekt - fest: «Meine Mannschaft hat das einfach richtig gut gemacht.»

BVB-GLÜCK: Schon in der ersten Spielhälfte hätte die Stöger-Elf vor nur 53 700 Zuschauern in Rückstand geraten können. Torwart Roman Bürki musste gegen den frei stehenden Südkoreaner Hwang Hee-Chan klären; der Abpraller wurde nach einem Schuss von Munas Dabbur von Marcel Schmelzer (36.) kurz vor der Torlinie geklärt. Und dann setzte Hwang (45.+1) noch einen abgefälschten Distanzschuss an den Pfosten.

TOPRAKS FOUL: Ein unnötiges Eingreifen von BVB-Innenverteidiger Ömer Toprak drei Minuten nach Wiederbeginn sorgte für den Strafstoß, den Berisha sicher verwandelte und dann das 2:0 nachlegte. Immerhin: Dortmund resignierte nicht und darf nach Schürrles 1:2 wenigstens noch hoffen. «Es gibt Gott sei Dank ein zweites Spiel», bemerkte Stöger. Rose hielt sich zurück, weil auch er weiß, dass erst die Hälfte geschafft ist: «Es ist noch nichts passiert. Dortmund wird seine Ziele mit noch mehr Nachdruck suchen.»

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