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Auf «Idai» folgt «Kenneth»: Neuer Zyklon trifft Mosambik
Mosambik
26.04.2019 - 10:39 Uhr
Maputo (dpa) - Nachdem Zyklon «Kenneth» in Mosambik auf Land getroffen ist, hat Präsident Filipe Nyusi zur Ruhe aufgerufen. «Die Menschen von Mosambik wissen, wie sie mit solchen Katastrophen umgehen», sagte er in einer Fernsehansprache.

Die Regierung werde Ressourcen mobilisieren, um angemessen zu reagieren. Nyusi zufolge gab es bislang keine Todesopfer.

Der tropische Wirbelsturm «Kenneth» traf in der Nacht in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks auf Land. Laut der Katastrophenschutzbehörde ist die Zerstörung in einigen Bezirken gering, allerdings wurden etwa im Bezirk Ibo rund 90 Prozent der Häuser zerstört.

Zuvor hatte «Kenneth» schon auf dem vorgelagerten Inselstaat der Komoren laut Berichten drei Menschen das Leben gekostet, teilte das UN-Nothilfebüro (Ocha) über Twitter mit.

Es habe dort außerdem mindestens 20 Verletzte sowie Überschwemmungen und schwere Schäden an Häusern gegeben. Vorläufigen Schätzungen zufolge seien mindestens 1000 Menschen vorübergehend obdachlos geworden, die meisten von ihnen Kinder. Der Zyklon sei mit Kategorie vier von maximal fünf über die Komoren hinweggezogen, twitterte die Weltwetterorganisation (WMO).

In Mosambik befürchten die Helfer in den kommenden Tagen heftige Regenfälle, die erneut zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen könnten. Das Nothilfebüro warnte vor verheerenden Auswirkungen. Mindestens 30.000 Menschen in besonders gefährdeten Gebieten seien zunächst in Sicherheit gebracht worden. Flüge seien gestrichen worden, Schulen blieben geschlossen.

«Kenneth» trifft das Land in Zeiten des Wiederaufbaus. Erst Mitte März hatte der Zyklon «Idai» das Zentrum Mosambiks getroffen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Hunderttausende Menschen waren zeitweise obdachlos, Überschwemmungen zerstörten das Ackerland von etwa einer halben Million Bauern. Rund 600 Menschen kamen ums Leben. Auch die Nachbarländer Simbabwe und Malawi waren betroffen.

OCHA-Mitteilung

OCHA-Tweet

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