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1. FC Nürnberg setzt auf Canadi: «Packen wir es an»
Damir Canadi
19.05.2019 - 16:11 Uhr
Nürnberg (dpa) - Nach dem missglückten Abschied aus der Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg schnell den Neubeginn unter Trainer Damir Canadi ausgerufen.

Einen Tag nach dem 1:5 beim SC Freiburg gab der Rekordabsteiger die Verpflichtung des Österreichers für die Mission Wiederaufstieg bekannt. «Seit ich Trainer bin, ist die deutsche Bundesliga mein Ziel. Und der Club ist nicht nur aufgrund seiner Tradition ein großer Verein, der in die Bundesliga gehört», äußerte der 49-Jährige forsch. «Also packen wir es an, damit wir gemeinsam wieder erfolgreich sind.»

Canadi kommt mit der Empfehlung einer guten Arbeit beim griechischen Erstligisten Atromitos Athen, den er mit überschaubarem Budget zweimal in die Europa League führte. Den ebenfalls nicht im Geld schwimmenden fränkischen Altmeister will er im Idealfall als Nachfolger von Boris Schommers gleich wieder zurück in die erste Liga führen. Schommers hatte die Mannschaft nach der Entlassung von Michael Köllner übernommen. Den Abstieg konnte aber auch er nicht verhindern. Schommers' Zukunft ist offen.

«Wir haben uns bewusst für einen Neuanfang auf dieser Position entschieden», sagte Sportvorstand Robert Palikuca. «Damir Canadi hat bereits mehrfach bewiesen, dass er ein akribischer Arbeiter ist, der Spieler besser machen kann und dessen Teams attraktiven Fußball spielen.» Vorgestellt wird der neue Coach an diesem Montag.

Vor der Station in Griechenland arbeitete der Wiener bei Rapid Wien, dem SCR Altach, dem FC Lustenau und dem Simmeringer SC. Auch Altach führte er in die Europa League. Aus Athen bringt er seinen Assistenten, den Niederländer Eric Orie (51), mit nach Franken. Offen ist noch die Personalie des Sportdirektors. Hier wird Bayerns Co-Trainer Peter Hermann als Kandidat gehandelt. Der 67-jährige Hermann arbeitete schon einmal in Nürnberg: In der Saison 2008/09 war er Co-Trainer unter Michael Oenning.

Die «Club»-Profis hatten nach der abschließenden Niederlage im Breisgau schnell den Resetknopf gedrückt. «Die Saison ist vorbei. Jetzt geht es in den Urlaub, da müssen wir die Köpfe etwas freikriegen. In vier Wochen starten wir dann wieder», sagte Kapitän Hanno Behrens.

Schon vor der Bekanntgabe seines neuen Chefs verbreitete Behrens im Freiburger Schwarzwald-Stadion Zuversicht. «Wenn man diese Saison nimmt, dann waren es keine guten Zeiten. Davor hatten wir ein sehr gutes Jahr. Jetzt versuchen wir, nächste Saison wieder ein sehr gutes Jahr zu haben», sagte er. «Ich glaube, dass wir eine gute Mannschaft zusammenkriegen und die Fans dann wieder mehr feiern lassen können.»

Dass Behrens auch nach dem Abstieg weiter für den Club spielt, davon geht er selbst aus. «Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, ich fühle mich hier wohl. Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, dass ich mir ernsthaft Gedanken mache, wegzugehen», betonte er.

Ansonsten gibt es rund um den nun neunmaligen deutschen Meister und neunmaligen Bundesliga-Absteiger einige Fragezeichen. Wo Eduard Löwen, der am Samstag zum 1:5 traf, kommende Saison spielt, ist offen. Für ihn soll sich Eintracht Frankfurt interessieren. Auch Stürmer Mikael Ishak wartet noch auf Signale der Vereinsführung, ob er seinen bis 2020 laufenden Vertrag erfüllen soll. Außenverteidiger Tim Leibold wird mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht, mit Patrick Erras beschäftigt sich Gerüchten zufolge Newcastle United.

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