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Kerber ohne Druck in French Open - Start mit «Zuversicht»
Angelique Kerber
24.05.2019 - 06:12 Uhr
Paris (dpa) - Nach ihrer Zwangspause wegen einer Knöchelverletzung und der durchwachsenen Vorbereitung auf Sand setzt sich Angelique Kerber vor dem zweiten Grand Slam des Jahres nicht unter Druck.

«Ich starte mit einem Mix aus Zuversicht und Gelassenheit in die French Open, ohne große Erwartungshaltung», sagte die Wimbledonsiegerin kurz vor Beginn des Sandplatz-Turniers in Paris der Deutschen Presse-Agentur. Die French Open sind das einzige der vier wichtigsten Turniere, das die 31 Jahre alte Kielerin noch nicht gewonnen hat.

2016 holte sie bei den Australian Open und den US Open den Titel, im vergangenen Jahr triumphierte sie beim Rasenklassiker in Wimbledon. «Die Grand Slams sind immer ein Spektakel, und diese Debatten sind eben Teil der Vorfreude aller Beteiligten. Ich sehe das gelassen und kann es mittlerweile gut einordnen», sagte Kerber, die in der ersten Runde erstmals auf die Russin Anastasia Potapowa trifft.

«In den letzten Jahren konnte ich viel Erfahrung bei den Grand Slams sammeln, und ich hoffe, dass mir das dabei helfen wird, gut ins Turnier zu starten», sagte Kerber. Dass die Vorbereitung auf dem von ihr weniger geliebten Sand vor dem sportlichen Höhepunkt in diesem Saisonabschnitt mit nur drei absolvierten Partien nicht optimal verlief, räumt Kerber ein. Beim Turnier in Madrid hatte sie sich vor ihrem Zweitrunden-Match eine Knöchelverletzung zugezogen und für die Veranstaltung in Rom anschließend abgesagt. In Stuttgart war sie nach einem grippalen Infekt in ihrem zweiten Spiel gescheitert.

«Die Saison ist lang, und Erholungsphasen sind unverzichtbar, um bei den Grand Slams die volle Leistung abrufen zu können. Klar ist aber auch, dass sich das nicht immer planen lässt und kleine Rückschläge durch Verletzungen nie gelegen kommen», sagte Kerber.

Alexander Zverev bekommt es zum Auftakt des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres ebenfalls zum ersten Mal mit dem Australier John Millman zu tun. Das ergab die Auslosung in Paris.

Vor Abschluss der Qualifikation haben es sechs deutsche Damen und zehn deutsche Herren ins Hauptfeld geschafft. Antonia Lottner hat am Freitag noch die Chance auf den Einzug in das 128er-Feld. Die Sandplatz-Veranstaltung in der französischen Hauptstadt beginnt am Sonntag und ist mit rund 42,7 Millionen Euro dotiert. Das Preisgeld für den Sieger bei Damen und Herren beträgt 2,3 Millionen Euro.

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