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Struff mit Chance auf Final-Teilnahme in Stuttgart
Jan-Lennard Struff
14.06.2019 - 14:51 Uhr
Stuttgart (dpa) - Der beeindruckend aufspielende Jan-Lennard Struff lässt auf den ersten deutschen Sieg beim Tennis-Turnier in Stuttgart seit 1991 hoffen.

Mit dem verdienten 6:4, 6:4 gegen den Franzosen Lucas Pouille zog der French-Open-Achtelfinalist ins Halbfinale ein und zeigte dabei eine erneut überzeugende Leistung. «Ich bin happy, dass ich es geschafft habe. Ich habe einen Weg gefunden, auch wenn ich nervös war im letzten Spiel», sagte die deutsche Nummer zwei glücklich. «Auf jeden Fall ist es ein großer Erfolg für mich, hier im Halbfinale zu stehen.»

Eine Endspiel-Teilnahme auf der ATP-Tour fehlt dem jungen Vater noch. Nur der italienische Tennisprofi Matteo Berrettini, Anfang Mai Finalist in München, kann ihn jetzt am Samstag noch aufhalten. Wie Struff ist der Weltranglisten-30. beim Stuttgarter Rasenturnier noch ohne Satzverlust. «Das wird definitiv ein hartes Match. Das ist ein brutal guter Spieler», meinte Struff, einer von zwei deutschen Viertelfinalisten der diesjährigen Auflage.

Auch der Niedersachse Dustin Brown hatte gegen den jungen Kanadier Felix Auger-Aliassime noch die Chance, die Top vier des mit 754.540 Euro dotierten MercedesCups zu erreichen. Der Qualifikant hatte sich im Achtelfinale überraschend gegen den topgesetzten Alexander Zverev durchgesetzt.

Struff hatte bei den French Open in Paris zuletzt erstmals das Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht und tritt nach erfolgreichen Wochen und beflügelt von seiner neuen Rolle als Vater eines Sohnes mit einem frisch gestärkten Selbstverständnis auf.

Gegen den Weltranglisten-26. Pouille ließ sich Struff am Ende auch nicht davon irritieren, dass ihm Gedanken an seine unglückliche Niederlage vor zwei Jahren im Kopf herumspukten. Im Achtelfinale in Stuttgart hatte er damals einen Matchball ausgelassen, Pouille holte anschließend den Titel. «Ich muss ganz ehrlich sagen, das war den ganzen Tag in meinem Kopf», räumte Struff ein.

In einer engen Viertelfinalpartie war entscheidend, dass der Davis-Cup-Spieler bei eigenem Aufschlag keine Breakmöglichkeiten zuließ. Jeweils beim Stande von 4:4 gelang es ihm in beiden Sätzen, dem Kontrahenten den Aufschlag abzunehmen.

Gegen Berrettini hat der deutsche Davis-Cup-Spieler noch nie gespielt. Der 23-jährige Italiener setzte sich im Viertelfinale souverän mit 6:3, 6:3 gegen den US-Amerikaner Denis Kudla durch. Zuvor hatte er den an zwei gesetzten Russen Karen Chatschanow und den Australier Nick Kyrgios bezwungen. «Jetzt habe ich gute Leute geschlagen. Der Glaube an mein Spiel wächst», sagte Struff. «Ich gehe in die Matches rein und weiß, dass ich eine gute Chance habe zu gewinnen, wenn ich mein Level abrufe.»

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