https://www.top-zusteller.de/
https://www.top-zusteller.de/
«Rechtsextremistischer Hintergrund» im Fall Lübcke vermutet
Walter Lübcke
17.06.2019 - 16:27 Uhr
Karlsruhe (dpa) - Im Fall des durch einen Kopfschuss getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sehen die Ermittler ein politisches Motiv.

«Wir gehen aufgrund des aktuellen Ermittlungsstandes davon aus, dass es sich um einen rechtsextremistischen Hintergrund der Tat handelt», sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe.

Dafür sprächen insbesondere das Vorleben des Tatverdächtigen und die öffentlich wiedergegebenen Meinungen und Ansichten des Mannes. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 45-jährigen Deutschen, der dringend verdächtig sei, Lübcke heimtückisch durch einen Kopfschuss getötet zu haben.

Bislang gebe es keine Hinweise auf ein rechtsterroristisches Netzwerk. «Wir gehen natürlich auch der Frage nach, ob und inwieweit bislang unbekannte Hintermänner oder Tatbeteiligte in die Tat eingebunden waren», sagte der Sprecher. Bei einer Durchsuchung sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden.

Spezialeinheiten hatten den tatverdächtigen Stephan E. am frühen Samstagmorgen in Kassel gefasst, er sitzt seit Sonntag unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

Der Fall Walter Lübcke

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
Umfrage

Eine Mehrheit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hätte lieber kürzere Arbeitszeiten als mehr Lohn. Für was würden Sie sich entscheiden?

Mehr Zeit.
Mehr Lohn.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz