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Baugenehmigungen in Deutschland weiterhin rückläufig
Wohnungsbau
19.06.2019 - 10:06 Uhr
Wiesbaden (dpa) - Auf dem vielerorts engen Wohnungsmarkt in Deutschland ist keine Entspannung in Sicht: In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum.

Die Behörden gaben grünes Licht für den Neubau von gut 105.800 Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das waren nach Angaben der Wiesbadener Behörde fast 1500 Einheiten oder 1,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Eine Steigerung gab es den Angaben zufolge nur bei Einfamilienhäusern mit plus 2,2 Prozent auf 29.013 Bauvorhaben. Bei alle übrigen Gebäudearten registrierten die Statistiker Rückgänge. Besonders deutlich war dies bei Zweifamilienhäusern (minus 5,2 Prozent auf 6546 Bauvorhaben). Bei Mehrfamilienhäusern blieben die Genehmigungen mit 53.388 um 0,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen. Im vergangenen Jahr wurde der Neubau von knapp 302.800 Wohnungen in reinen Wohngebäuden genehmigt. Inklusive Nichtwohngebäuden gab es im Jahr 2018 gut 347.000 Genehmigungen. Gebremst wird Neubau dadurch, dass Flächen in Ballungsräumen knapp sind, die Preise deutlich angezogen haben und Handwerker wegen voller Auftragsbücher kaum hinterherkommen.

Statistisches Bundesamt zu Baugenehmigungen Januar-April 2019

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