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«Ulla» macht keine Pause - bis zu 38 Grad
Eisbären gehen baden
25.06.2019 - 13:14 Uhr
Berlin (dpa) - Das Hoch «Ulla» lässt Deutschland weiter schwitzen und sorgt mit Temperaturen von bis zu 38 Grad für noch wärmeres Sommerwetter in Deutschland.

Die Top-Werte können laut Deutschem Wetterdienst (DWD) etwa entlang des Rheins erreicht werden. Abkühlung ist eher im Norden zu finden: An der See werden Werte um die 29 Grad erwartet. Am Montag lagen die gemessenen Höchstwerte bei 33,8 Grad, etwa in Lingen an der Ems und in Trier, wie DWD-Meteorologin Sabine Krüger berichtet.

Am Mittwoch wird es den Prognosen zufolge noch einmal wärmer. Spitzenwerte von bis zu 39 Grad können zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Die 40-Grad-Marke könne laut Krüger vereinzelt geknackt werden. Der morgige Tag wird aller Voraussicht nach der bislang wärmste Tag des Jahres. Die 1947 in Frankfurt gemessene Junirekord-Temperatur von 38,2 Grad könnte höchstwahrscheinlich eingestellt werden. Sogar der Allzeit-Hitzerekord in Deutschland könnte theoretisch geknackt werden am Mittwoch. Diesen Rekord hält Kitzingen in Bayern: Sowohl am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 registrierte der DWD an der dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius.

In manchen Teilen des Landes wird es allerdings etwas kühler als noch zuvor prognostiziert. «Eine Kaltfront zieht am Mittwoch etwas früher als erwartet über die Eifel oder die Lübecker Bucht. Dort werden die Werte wahrscheinlich nicht mehr die 30-Grad-Marke erreichen», sagte Krüger.

Durch das warme und trockene Wetter steigt die Waldbrandgefahr. Für Teile Brandenburgs gilt die höchste Waldbrandgefahrenstufe fünf, wie der DWD berichtet. Diese Stufe gilt vereinzelt auch in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Deutschland ist mit der brütenden Hitze allerdings nicht allein in Europa - auch jenseits der Grenze dreht der Sommer so richtig auf: In Frankreich warnen die Behörden in dieser Woche vor Temperaturen von örtlich um die 40 Grad. Der französische Bildungsminister kündigte an, die für Ende dieser Woche angesetzten Abschlussprüfungen an Sekundarschulen auf die kommende Woche zu verschieben. Das Gesundheitsministerium dort hat eine kostenlose Info-Hotline zum Thema Hitze eingerichtet.

Für Reisende können die hohen Temperaturen besonders anstrengend sein. Mit der Wartung von Klimaanlagen in Zügen will sich die Deutsche Bahn vor Hitzewellen in diesem Sommer wappnen. In den vergangenen Wochen seien gezielte Wartungsarbeiten erfolgt, von denen ein Großteil auf die Klimaanlagen in den Fahrgastbereichen entfalle, teilte der Staatskonzern mit.

Deutscher Wetterdienst

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