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Dax-Anleger sind vorsichtig nach der Rally
Dax
14.11.2019 - 10:17 Uhr
Frankfurt / Main (dpa) - Nach der imposanten Rally am Aktienmarkt in den vergangenen Wochen sind die Anleger vorsichtig geblieben.

Solange es keine klaren Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China gibt und da US-Präsident Donald Trump sogar eine Erhöhung der Strafzölle androhte, dürften Risiken eher gemieden werden.

Der Dax verlor im frühen Geschäft 0,40 Prozent auf 13.176,50 Punkte, nachdem der Leitindex bereits am Vortag leicht nachgegeben hatte.

Am Dienstag dagegen hatte er bei 13.308 Punkten einen weiteren Höchststand seit Januar 2018 erreicht und ist seit dem Zwischentief Anfang Oktober inzwischen um mehr als zehn Prozent nach oben gesprintet.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Donnerstag um 0,17 Prozent abwärts auf 27.040,63 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,12 Prozent.

Sowohl der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA als auch der Versorger RWE wurden etwas optimistischer, was das Jahr 2019 betrifft.

Dennoch gaben die RWE-Papiere um 2,1 Prozent nach. Analysten kritisierten, dass die starke Ergebnisentwicklung vor allem dem Handelsgeschäft zu verdanken sei. Das Geschäft mit erneuerbaren Energien sei indes eher schwach verlaufen. Immerhin befindet sich RWE im Wandel hin zu einem Ökostromerzeuger.

Die Anteile von Merck sanken um 1,2 Prozent, waren allerdings auch zuletzt wieder stark gelaufen und hatten sich ihrem 2017 erreichten Rekordhoch bei 115,20 Euro angenähert.

Die Vorzugsaktien des Konsumgüterherstellers Henkel gaben um 1,7 Prozent nach. Die Konjunkturschwäche hatte im dritten Quartal belastet, weshalb das Unternehmen einen Gewinnrückgang meldete.

Cancom-Aktien büßten im MDax knapp 5 Prozent ein. Der IT-Dienstleister profitierte zwar weiter von der Digitalisierung bei seinen Kunden, doch wuchs das Unternehmen langsamer. Das Immobilienunternehmen Adler im SDax informierte nicht nur über eine starke Geschäftsentwicklung, sondern kündigte auch eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik für 2020 an. Die Aktie sprang um 8,3 Prozent hoch.

Anteile von CTS Eventim büßten als MDax-Schlusslicht indes knapp 7 Prozent ein. Gründer und Vorstandschef Klaus Schulenberg hatte die jüngste Rally der Aktie für einen Verkauf von Anteilen genutzt.

Mit Übernahmespekulationen rückten zudem die Papiere von Qiagen in den Blick, für die es um etwas mehr als 15 Prozent hoch ging. Der US-Technologiekonzern Thermo Fisher Scientific hat laut der Nachrichtenagentur Bloomberg angeblich Interesse daran, den Gendiagnostik- und Biotechkonzern zu übernehmen.

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