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Auto-Werte belasten erneut Aktienmarkt - Dax im Minus
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16.01.2020 - 14:48 Uhr
Frankfurt / Main (dpa) - Abermals schwache Autowerte haben den deutschen Aktienmarkt in Schach gehalten. Der Dax gab um 0,15 Prozent auf 13.412,75 Punkte nach. Er tut sich nach der Unterzeichnung des ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China mit einer Richtungsfindung weiter schwer.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte notierte mit plus 0,03 Prozent und 28.415,88 Punkten kaum verändert. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent nach unten. Investment-Chef Mark Haefele vom Vermögensverwalter UBS sagte, der erste Deal im Handelsstreit beruhige, bedeute aber noch kein Ende der Spannungen. Insbesondere die weiterhin bestehenden Strafzölle belasteten die deutschen Autobauer.

Continental verloren als Schlusslicht im Dax 2 Prozent. Volkswagen und BMW fielen jeweils um 1,6 Prozent, Daimler gut 1 Prozent. Im MDax waren Hella und Dürr mit Abschlägen von jeweils mehr als 3 Prozent ganz hinten.

Schwach waren nach Umsatzzahlen auch Beiersdorf mit minus 1,4 Prozent. Platz eins im Dax sicherten sich abermals Wirecard mit einem Aufschlag von mehr als 6 Prozent. Die RWE-Aktien legten um 1,5 Prozent zu. Betreiber von Kohlekraftwerken bekommen Milliardenentschädigungen für das vorzeitige Abschalten ihrer Anlagen. Eon gewannen im Kielwasser von RWE am Donnerstag 0,9 Prozent.

Der Batteriehersteller Varta baut wegen der ungebrochen steigenden Nachfrage nach Lithium-Ionen-Zellen seine Produktion schneller aus. An der MDax-Spitze reagierten die Aktien darauf mit einem Plus von mehr als 6 Prozent.

Kursaufschläge von fast 4 Prozent verbuchten im SDax die Anteile des Kochboxenversenders Hellofresh, der bei Umsatz und Gewinn eigene Erwartungen übertroffen hatte.

Die Kurse deutscher Bundesanleihen legten zu. Die Umlaufrendite sank im Gegenzug auf minus 0,26 Prozent von minus 0,25 Prozent am Mittwoch. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Prozent auf 143,88 Punkte. Der Bund Future sank um 0,01 Prozent auf 171,61 Zähler.

Der Euro rückte weiter vor und kostete zuletzt 1,1165 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1142 Dollar festgesetzt.

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