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Nach Revolverauftritt: «Fußball-Grexit» droht
Revolverauftritt
14.03.2018 - 12:55 Uhr
Athen (dpa) - Griechenland droht angesichts der Gewalt in den Stadien ein «Fußball-Grexit». Ein möglicher Ausschluss des Landes vom internationalen Fußballgeschehen sei nicht mehr weit entfernt, warnte der Sondergesandte der UEFA und der FIFA, Herbert Hübel, in Athen.

«Der griechische Fußball steht vor dem Abgrund», betonte der Österreicher. Der Präsident von Paok Saloniki, Iwan Savvidis, war beim Spitzenspiel des nordgriechischen Clubs gegen AEK Athen mit einem Revolver an seinem Gürtel auf's Spielfeld gegangen. Die Athener Regierung ordnete daraufhin an, dass die Meisterschaft für unbestimmte Zeit unterbrochen wird.

Der Staatsanwalt der griechischen Sportjustiz erhob Anklage gegen Paok-Saloniki-Bosses Iwan Savvidis und dessen gegen den Club. Wie der staatliche Rundfunk ERA-Sport unter Berufung auf die Behörde berichtete, legte der Ankläger Konstantinos Simitzoglou dem Paok-Clubchef ein unerlaubtes Betreten des Spielfeldes zur Last. Außerdem soll der russisch-griechische Geschäftsmann Unparteiische, Spieler, Trainer und Offizielle bedroht haben.

Nach dem griechischen Sportgesetz droht dem Traditionsverein - im Falle einer Verurteilung - ein Punkteabzug, eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro, eine Sperrung der Zuschauerränge im Stadion oder im schlimmsten Fall ein Zwangsabstieg. Dem Besitzer könnte für drei bis fünf Jahre das Betreten von Fußballstadien verboten werden.

Bericht Sport24.g

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