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Denise Herrmann holt bei WM Bronze im Massenstart
Dritte
17.03.2019 - 14:45 Uhr
Östersund (dpa) - Denise Herrmann fuhr nach ihrem nächsten Medaillencoup von Östersund mit der doppelten Siegerfaust und einem strahlenden Lachen ins Ziel.

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Schweden hat sich die 30-Jährige mit Bronze im Massenstart ihre dritte WM-Medaille gesichert. Gold in der Verfolgung und Silber mit der Mixed-Staffel: Drei Jahre nach ihrem Umstieg ist die frühere Langläuferin endgültig in der Biathlon-Weltspitze angekommen.

«Ich freue mich, dass mir so eine gute WM gelungen ist. Da bin ich richtig stolz drauf», sagte die Oberwiesenthalerin im ZDF. Nur mit Platz vier in der Staffel tags zuvor hatte sie mit ihren Teamkolleginnen eine Enttäuschung hinnehmen müssen: «Nach gestern ist das eine extreme Genugtuung», meinte Herrmann.

Bei schwierigen Windbedingungen musste sich die Sächsin nach vier Fehlern nur der siegreichen Italienerin Dorothea Wierer und der Russin Jekaterina Jurlowa-Percht geschlagen geben. «Ich habe mich von Schießen zu Schießen gehangelt. Es war schon schwierig zu schießen», sagte Herrmann. Hätte sie beim letzten Schuss nicht daneben gezielt, wäre sie sogar zu ihrem zweiten WM-Gold gelaufen. Nach 12,5 Kilometern hatte Herrmann 15,4 Sekunden Rückstand auf die mit zwei Fehlern belastete Wierer. Auf die Zweite Jurlowa-Percht (2 Strafrunden) fehlten ihr nur 10,5 Sekunden.

Titelverteidigerin Laura Dahlmeier wurde nach vier Fehlern gute Sechste. Franziska Preuß (6) als 19. und Franziska Hildebrand (5) als 21. verpassten durch schwache Schießleistungen die Top Ten klar. Die deutschen Damen beenden die WM mit insgesamt vier Medaillen: Gold und Bronze durch Herrmann sowie zweimal Bronze durch Dahlmeier.

Während Herrmann konstant in der erweiterten Spitzengruppe mitlief, stand Dahlmeier nach zwei Fehlern gleich zu Beginn vor einer schweren Aufgabe. Am Ende konnte sie aber noch gute Platzierung einfahren.

Preuß, die nach ihren schwachen Einzelergebnissen mit den Plätzen 16, 27 und 38 nicht für die Staffel nominiert wurde, lag aussichtsreich im Rennen, schoss sich dann aber mit fünf Fehlern im ersten Stehendanschlag aus dem Rennen. Für Hildebrand endete die WM mit der nächsten Enttäuschung.

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