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Leverkusen bleibt oben dran - Wolfsburg in der Krise
Leverkusener Torjubel
10.11.2019 - 19:18 Uhr
Wolfsburg (dpa) - Nicht gut gespielt, aber gewonnen: Bei Bayer Leverkusen konnten sie mit diesem Fazit am Sonntag nach dem 2:0 (1:0) beim VfL Wolfsburg sehr gut leben.

«Wir haben in dieser Saison schon oft gut gespielt, standen aber mit leeren Händen da. Heute war es einmal andersherum, das nehmen wir gerne mit», sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler. Durch den dritten Auswärtssieg haben die Rheinländer den Anschluss ans obere Drittel der Tabelle in der Fußball-Bundesliga hergestellt. «Das war wichtig. Jetzt teilt es sich ein bisschen in der Tabelle in oben und unten und da ist es wichtig, dass wir oben dabei sind», sagte Nationalspieler Jonathan Tah.

Vor 24.112 Zuschauern in der Volkswagen Arena erzielten Karim Bellarabi (25. Minute) und Paulinho (90.+6) die Treffer für die Gäste, die allerdings um Kai Havertz bangen. Der Mittelfeldspieler musste kurz vor der Pause mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Der Einsatz des Mittelfeldspielers in den anstehenden beiden Länderspielen gegen Weißrussland und Nordirland ist äußerst fraglich. «Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass es Sinn macht, zur Nationalmannschaft zu fahren», sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler.

Ein MRT am Montag soll Klarheit über die Schwere der Verletzung geben. Auch Bellarabi, der zur Pause raus musste, soll dann untersucht werden. «Es sind beides Muskelverletzungen, von daher wird das eine längere Zeit dauern», sagte Bayer-Coch Peter Bosz.

Für Wolfsburg war es die vierte Pflichtspielniederlage in Serie. Der gute Saisonstart ist in der VW-Stadt längst vergessen, stattdessen befindet sich der VfL allmählich in der Krise. Geschäftsführer Jörg Schmadtke wollte davon allerdings nichts wissen. «Ich sehe keine Krise. Wir haben in der zweiten Halbzeit fast nur in einer Hälfte gespielt. Die Reaktion der Mannschaft war sehr gut.» Auch VfL-Coach Oliver Glasner blieb positiv. «Wir haben die Talsohle durchschritten, ich sehe eine klare Steigerung», sagte der Österreicher.

Bayer-Trainer Bosz hatte nach dem befreienden 2:1 in der Champions League gegen Atlético Madrid keine Änderungen vorgenommen. Beim Führungstor hatte Bayer Glück. Bellarabi verschaffte sich auf der rechten Seite durch einen Schubser gegen Wolfsburgs Marcel Tisserand einen Vorteil, Schiedsrichter Manuel Gräfe pfiff fälschlicherweise aber nicht.

«Für mich ist das ein Foulspiel. Das Erstaunliche ist: Der Vierte (Offizielle) steht 3,85 Meter entfernt und greift nicht ein. Manuel Gräfe ist vom Grundsatz her ein Schiedsrichter, der Spiele laufen lässt. Aber ein Foul ist ein Foul», sagte Schmadtke dem TV-Sender Sky. So konnte Bellarabi nach Zuspiel von Kevin Volland durchstarten und zum 1:0 einschießen. Die VfL-Abwehr sah dabei alles andere als gut aus, vier Verteidiger konnten den Leverkusener Offensivspieler nicht stoppen.

Wenig später stand Gräfe wieder im Mittelpunkt und lag erneut mit einer Entscheidung falsch. Leverkusens Havertz ging nach einer Berührung von Robin Knoche im Strafraum zu Boden, Gräfe entschied aber nicht auf Strafstoß für die Gäste. Auch der Videoassistent in Köln griff nicht ein. Das tat er auch nicht wenig später, als die Wolfsburger nach einem Zusammenprall von William mit Wendell einen Strafstoß forderten.

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