A5: Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet

Baden-Baden (red) – Ein rücksichtsloser und aggressiver Autofahrer hat am Freitagabend auf der A5 andere Verkehrsteilnehmer mehrfach massiv gefährdet. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Die Polizei bittet Zeugen und Geschädigte um weitere Hinweise. Archivfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Die Polizei bittet Zeugen und Geschädigte um weitere Hinweise. Archivfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Laut Polizeibericht kam es gegen 20.30 Uhr auf der A5, zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Süd und Bühl zu mehreren Vorfällen, bei dem Verkehrsteilnehmer zum Teil erheblich gefährdet wurden. Eine Fahrzeugführerin befuhr die Autobahn, von Rastatt kommend, in Richtung Freiburg. Etwa in Höhe der Tank- und Rastanlage Baden-Baden befand sie sich mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen, um mehrere Fahrzeuge zu überholen. Von hinten näherte sich mit hoher Geschwindigkeit ein roter Opel Zafira. Dessen Fahrer versuchte, sich durch sehr dichtes Auffahren und Tätigen der Lichthupe freie Fahrt zu verschaffen.

Autofahrerin mehrfach ausgebremst

Hierbei fuhr er so dicht auf, dass die VW-Fahrerin im Innenspiegel die Frontscheinwerfer und einen Teil der Motorhaube nicht mehr erkennen konnte. Nachdem der Opelfahrer den VW überholt hatte, setzte sich dieser vor den VW und bremste diesen aus. Die VW-Fahrerin konnte nur durch eine Vollbremsung einen Unfall verhindern. Danach setzte der Opelfahrer seine Fahrt mit moderater Geschwindigkeit fort. Nachdem die VW-Fahrerin wieder zum Opel aufgeschlossen hatte, überholte sie diesen. Daraufhin wiederholte sich das Spiel mit dichtem Auffahren, Lichthupe und anschließendem Ausbremsen.

Als die VW-Fahrerin sich durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit einen Abstand zum Opelfahrer verschaffen wollte, fuhr dieser auf den Standstreifen, um auf den VW zu warten. Danach wiederholte sich das Spiel mit Nötigung und Ausbremsen bis zur Anschlussstelle Bühl noch mehrere Male.

Zeugen sollen sich melden

Durch das rücksichtslose und aggressive Verhalten des Opelfahrers kam es auf der Autobahn und im Ausfahrtsbereich der Anschlussstelle Bühl zu mehreren Beinahe-Unfällen mit bislang noch unbekannten Verkehrsteilnehmern. Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich mit der Verkehrsdienst-Außenstelle Bühl, Telefon (0 72 23) 80 84 71 12, in Verbindung zu setzen.

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Erstellt:
7. November 2020, 07:21 Uhr
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